KFC Uerdingen startet in die Saison: Traumlos gibt Schub für die Vorbereitung

KFC Uerdingen startet in die Saison : Traumlos gibt Schub für die Vorbereitung

Mit dem Traumlos Borussia Dortmund im Kopf startete der KFC Uerdingen gestern in die Vorbereitung auf die neue Saison. Mit dabei auch Neuzugang Selim Gündüz, Jan Kirchhoff fehlte hingegen noch.

21 Grad, die Sonne lachte und auch einige Fans hatten es gestern morgen in die Grotenburg geschafft und waren neugierig auf ihr Team, das dort auf dem „heiligen Rasen“ in den kommenden Wochen den Grundstein für eine erfolgreiche Saison legen will.

Während das Team um Kapitän Mario Erb auf dem satten Grün schwitze, plauderte Vorstandsmitglied Nikolas Weinhart gut gelaunt über die letzten Tage und Wochen. „Das Los ist natürlich ein Hammer, wir freuen uns total auf so einen Gegner“, sagte auch Vorstandsmitglied Nikolas Weinhart, der zusammen mit Mikhail Ponomarev den Aufgalopp in der Grotenburg besuchte.

Der Vizemeister kommt, da sind natürlich auch die Fans der Blau-Roten in helle Vorfreude versetzt und können es wohl kaum noch erwarten, bis der Vorverkauf für dieses Spiel startet (wahrscheinlich Anfang Juli). Und ganz chancenlos sind die Blau-Roten sicherlich nicht, schließlich haben sie vor der dem ersten DFB-Pokalspiel seit 18 Jahren schon zwei Meisterschaftsspiele bestritten, für den BVB wird es hingegen ein Kaltstart. „Aber bleiben wir mal auf dem Boden, der BVB ist schon einfach eine Klasse für sich“, ist sich Weinhart sicher.

Doch dem Team von KFC-Trainer Heiko Vogel dürfte dieses Traumlos einen Extraschub für den Vorbereitungsstart gegeben haben. Schließlich ist klar, dass nicht nur beim Saisonstart am 19. bis 22. Juli, sondern eben auch drei Wochen später gegen den deutschen Vizemeister mit Spielern wie Marco Reus, Axel Witsel oder Mario Götze alle mit dabei sein wollen. Einer natürlich ganz besonders: Kevin Großkreutz .„Ich kann es nicht fassen. So schließt sich der Kreis. Ich spiele nicht nur gegen Freunde , sondern gegen meine Familie. Ich werde dieses Spiel von der ersten bis zur letzten Sekunde genießen. Aber herschenken werde ich nix“, machte das Dortmunder Urgestein prompt nach der Auslosung auf Instagram deutlich.

So viel Trubel es in den letzten Tagen durch das Pokallos und die Verpflichtung von Jan Kirchhoff gegeben hat, so ruhig war es in den Wochen zuvor. Keine Negativschlagzeilen störten die Stimmung, aber auch über Veränderungen und mögliche Transfers wurde der Mantel des Schweigens gehüllt. Ungewohnt, aber vielleicht auch mal hilfreich, um Ruhe in den Klub und das Umfeld zu bekommen. „Aber wir sind ja nicht untätig gewesen. Wir haben an den Strukturen gearbeitet und dafür gesorgt, dass das Team zum Trainingsstart beste Bedingungen vorfindet“, erklärt Weinhart, der aber nicht alle Pläne umsetzten konnte.

„Wir hatten für ein Testspiel oder eine Saisoneröffnung ein paar extrem interessante Ideen und eine sehr große Mannschaft gefunden, aber leider keine Möglichkeit in Krefeld eine entsprechende Spielstätte zu bekommen“, bedauert der Geschäftsführer.

Beim Thema Transfers ist das Ende der Fahnenstange jedoch wohl noch nicht erreicht. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, sagt der Geschäftsführer vielsagend und lässt sich nicht weiter in die Karten schauen. Transfers von Jan Kirchhoff, der erst heute ins Training eingestiegen ist und Selim Gündüz von Zweitligist Darmstadt 98 scheinen dafür zu sprechen, dass den Fans noch die ein oder andere Überraschung präsentiert wird.

„Bei Gündüz müssen wir sehen wie schnell er wieder reinfindet und sich entwickelt. Er ist aber ein absoluter Mentalitätsspieler. Insgesamt sind wir weiter auf der Suche nach Spielern mit großer Qualität und müssen sehen, was der Markt hergibt“, so Weinhart.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Eindrücke vom ersten Training der neuen Saison

Mehr von Mein Krefeld