Eishockey: Zweiter Test-Titel für die Pinguine

Eishockey : Zweiter Test-Titel für die Pinguine

Die Krefeld Pinguine gewinnen das Finale des „Thialf Icehockey Cup“ in Heerenveen gegen die Iserlohn Roosters mit 3:0 und sichern sich den zweiten Titel bei einem Vorbereitungsturnier innerhalb einer Woche. Am Freitag kommen die Kölner Haie in die Rheinlandhalle.

Zweites Turnier, zweiter Titelgewinn. Die Krefeld Pinguine setzten sich im Finale des „Thialf Icehockey Cup“ in Heerenveen am Sonntag mit 3:0 gegen die Iserlohn Roosters durch und gewannen so das zweite Vorbereitungsturnier binnen einer Woche.

Ohne den verletzten Philip Riefers, der am Samstagabend den Schlittschuh eines Gegenspielers an den Hals bekam, blutüberströmt das Eis verlassen musste und anschließend im Krankenhaus genäht wurde, sowie Jacob Lagace, der laut Sportdirektor Matthias Roos „leicht angeschlagen“ ausfiel (Oberkörperverletzung), gingen die Pinguine in das zweite Finale binnen einer Woche. Die Zuschauer in der Thialf Ijsarena erlebten ein zerfahrenes erstes Drittel, in dem mehrfach das Tor von Krefelds Schlussmann Jussi Rynnäs wieder in die Fassung gebracht werden musste. Laurin Braun hatte nach knapp fünf Minuten die erste gute Einschussmöglichkeit, scheiterte jedoch. Brody Sutter (9.) scheiterte dann gleich zweimal am bestens postierten Rynnäs. Grant Besse (13.) und abermals Braun verpassten den ersten Treffer.

Dieser fiel dann nach knapp 31 Minuten. In Überzahl ließ Urgestein Daniel Pietta Iserlohns Schlussmann alt aussehen und netzte souverän zum 1:0 ein. Mehr sollte im Mittelabschnitt dann auch nicht passieren.

Zum Schlussdrittel wechselte Cheftrainer Brandon Reid Nachwuchsspieler Nils Kapteinat, der auch für den Kooperationspartner Löwen Frankfurt lizensiert ist, ein. „Das ist Vorbereitung, wir wollen sehen, wo die jungen Spieler stehen“, begründete Sportdirektor Matthias Roos die Maßnahme. Die Krefelder Fans feierten den Youngster nach den ersten gelungenen Paraden. Chad Costello und Kai Hospelt verpassten es, die Führung auszubauen (51.). Besser machte es Alex Trivellato, der 117 Sekunden vor der Schlusssirene zum 2:0 traf. Für ein Highlight sorgte schließlich Phillip Bruggisser, der zehn Sekunden vor dem Ende hinter dem eigenen Kasten den Puck aufnahm und über die gesamte Spielfläche ins verwaiste Iserlohner Gehäuse schob.

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