Pinguine testen beim Turnier in Dresden: Teammanager Kohl schwärmt von „optimalen Rahmenbedingungen“

Pinguine testen beim Turnier in Dresden : Teammanager Kohl schwärmt von „optimalen Rahmenbedingungen“

Die Krefeld Pinguine nehmen an diesem Wochenende am „Müllers Fanshop Cup“ in Dresden teil. Heute (16 Uhr) treffen sie auf den tschechischen Erstligisten HC Verva Litvinov.

Bei hochsommerlichen Temperaturen, die im Grunde genommen keinen Gedanken an Eishockey zulassen, trafen die Schwarz-Gelben am frühen Freitagabend in Dresden ein. Der Mannschaftsbus steuerte aufgrund einiger Staus auf dem Weg gen „Elbflorenz“ direkt die Energieverbund Arena an. Dort beobachteten die Spieler vom Niederrhein dann zunächst ihren heutigen Gegner aus Litvinov, der bei der Ankunft der Krefelder trainierte. Anschließend bat Cheftrainer Brandon Reid seine Mannen für eine knappe Dreiviertelstunde aufs Eis.

Der Abend stand dem Team zur freien Verfügung. Der große BVB-Fan Daniel Pietta hatte es eilig, wollte er doch das Spiel seiner Borussen beim 1. FC Köln im Fernsehen verfolgen. „Pünktlich zum 1:0 für Köln hab ich eingeschaltet“, berichtete das „Gesicht“ der Pinguine vorsichtig lächelnd. Nach wie vor laboriert der 32-Jährige an den Folgen eines Trainingsunfalls. Ein abgefälschter Schuss traf ihn im Gesicht. „Die Fäden sind raus, aber ich muss dennoch vorsichtig sein.“ Wenigstens sein BVB bereitete ihm große Freude, gewannen die Dortmunder doch noch 3:1.

Nach dem Frühstück im Dorint Hotel, in dem alle teilnehmenden Mannschaften untergebracht sind, machte sich das Team auf dem Weg in einen nahegelegenen Park, um sich mit leichten Stretchingübungen aufzuwärmen. Nach dem Mittagessen geht es sodann auch schon wieder zur Eishalle, wo am Nachmittag der Test gegen Litvinov erfolgt. „Wir erwarten mindestens ein Duell auf Augenhöhe“, erklärt Teammanager Robin Kohl, der die Reise nach Dresden organisierte und von „optimalen Rahmenbedingungen“ schwärmt.

Über das erste Spiel beim „Müllers Fanshop Cup“ berichten wir später auf www.mein-krefeld.de.

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