Krefeld Pinguine: Pinguine brechen Fluch und stehen erneut im Finale

Krefeld Pinguine : Pinguine brechen Fluch und stehen erneut im Finale

Die Krefeld Pinguine gewinnen beim Thialf Icehockey Cup in Heerenveen gegen den Angstgegner aus Bremerhaven mit 3:2 und spielen am Sonntag im Finale gegen Iserlohn.

Nach elf Niederlagen in Serie ist der Fluch endlich gebrochen. Am Samstagabend siegten die Krefeld Pinguine im ersten Spiel beim Thialf Cup in Heerenveen gegen den Angstgegner aus Bremerhaven mit 3:2. Am Sonntag (17 Uhr) treffen sie auf die Iserlohn Roosters, die sich gegen Tilburg durchsetzten.

Drei Minuten waren gespielt, da testete Daniel Pietta erstmals Tomas Pöpperle im Kasten der Norddeutschen. Die Partie war für ein Vorbereitungsspiel relativ intensiv. Wirklich große Chancen gab es allerdings nicht. Bis zur 13. Minute, als Torsten Ankert den Puck unhaltbar in die Maschen hämmerte. Wenige Augenblicke später verpassten Pietta und Hodgeman das 2:0 (16.). Dann vergab Dominik Uher die Chance den Ausgleich (19.).

Nach der Pause musste Lagace die Führung der Schwarz-Gelben ausbauen (25.). Pöpperle rettete spektakulär. Dann das 1:1. Diesmal traf Uher sicher. Dann ein Schockmoment. Philip Riefers rannte wie vom Blitz getroffen vom Eis. Er wurde unglücklich am Hals getroffen, reagierte perfekt. Über seinen Gesundheitszustand wurden bis Spielende keine Details bekannt.

Die Pinguins aus der „Kutterstadt“ hatten nach dem Ausgleich Blut geleckt, machten mächtig Druck. Und sie trafen in Krefelder Überzahl. Tomas Sykora sorgte für Schockstarre im Fan-Block der Niederrheiner (39.).

Im Schlusdrittel drehten Jacob Lagace (47.) und Jeremy Welsh (53.) die Partie und sorgten für den zweiten Finaleinzug der Pinguine binnen einer Woche.

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