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Playoffs-Viertelfinale: Das entscheidende Spiel

Krefeld im Freudentaumel : Pinguine sind im Halbfinale der Playoffs

Die Krefeld Pinguine konnten am Dienstagabend das Ticket für das DEL2-PlayoffHalbfinale lösen. Beim 4:2-Heimerfolg im siebten und entscheidenden Spiel gegen die Eislöwen Dresden überragte Odeen Tufto mit drei Treffern.

Die Stimmung in der YAYLA Arena war ab der ersten Minute elektrisch. Ein physisches Spiel deutete sich an, nachdem die letzten Spiele doch eher müde und träge wirkten. Zur Freude der KEV-Fans dauerte es nur 31 Sekunden, bis die Pinguine die Führung in Spiel 7 übernehmen konnten. Odeen Tufto schloss auf Zuspiel Kapitäns Alexander Weiß‘ per One-Timer aus vollem Lauf ab und überwanden Janick Schwendener zum ersten Mal.

Im weiteren Verlauf des ersten Drittels egalisierten sich die beiden Mannschaften, sodass die Torhüter erst im zweiten Drittel wieder hinter sich greifen mussten. Auf Krefelder Seite war es erneut Tufto, der in der 25. Minute das 2:0 für die Pinguine erzielte.

Jordan Knackstedt startete die Aufholjagd der Eislöwen in der 29. Minute. Mit mehr Spielanteilen und einer Menge Druck in Richtung Matthias Bittner im KEV-Tor, konnten die Eislöwen den 2:1-Anschlusstreffer erzielen. Den Ausgleichstreffer erzielten die Sachsen durch Tomas Andres in der 49. Minute im Powerplay und läuteten damit eine spannende Schlussphase ein.

Als das Spiel ebenso wie die Serie drohte, in Richtung der Eislöwen zu kippen, nahm David Rundqvist eine Zwei-Minuten-Strafe wegen hohen Stocks und das Pinguine-Powerplay schlug zu! Rückkehrer und Kapitän Alexander Weiß tippte einen scharfen Pass von Marcel Müller aus dem Slot an Schwendener im Gehäuse zum 3:2 vorbei.

Mit dem letzten Mute der Verzweiflung warfen die Dresdner in der Schlussminute noch mal alles nach vorne. Außer einer großen Strafe für Jordan Knackstedt, fanden die Eislöwen jedoch nicht mehr den Weg auf die Anzeigentafel. Den fand Odeen Tufto jedoch noch ein drittes Mal. Bei laufender Strafe löste Dresden die Deckung auf und sorgte dafür, dass Alex Weiß und Torschütze Tufto alleine frei vor dem Tor standen. Am Freitag treffen die Pinguine im Halbfinale auswärts auf die Ravensburg Towerstars.

Zahlen zum Spiel: KEV – DRE 4:2 (1:0, 1:1, 2:1); Tore: 1:0 (00:31) Tufto (Weiß, Riefers), 2:0 (24:38) Tufto (Müller, Zerressen), 2:1 (28:33) Knackstedt; (Uplegger, Knobloch), 2:2 ; (48:20)(PP) Andres (Rundqvist, Karlsson), 3:2 (50:51)(PP) Weiß; (Müller, Riefers), 4:2 (59:42)(PP) Tufto (Mouillierat, Müller); Zuschauer: 6382; Schüsse: 32:28; Strafminuten: 10:47

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Boris Blank: „Ich bin froh, glücklich und stolz auf meine Mannschaft, dass wir heute geschafft haben, zu gewinnen. Petteri Kilpivaara und Dresden haben eine hervorragende Arbeit geleistet nach dem 3:0 zurück in die Serie zu finden. Dafür muss man großen Respekt zollen. Sie sind eine gute Mannschaft. Lauf- und Kampfstark. Ich bin froh, dass auch unsere Jungs heute Moral bewiesen haben und ein gutes Spiel abgeliefert haben. Jetzt gilt es, dass wir uns gut regenerieren und am Freitag geht es weiter in Ravensburg.“

Odeen Tufto: „Es macht immer Spaß an einem Spiel 7 beteiligt zu sein. Do or die! Wir haben gewonnen, so einfach ist das. Die Stimmung war hervorragend und die Energie war ab der ersten Minute hoch. Wir haben im ersten Drittel gut angefangen und haben im letzten Drittel klug verwaltet. Jetzt freuen wir uns auf die nächste Runde.“

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