1. Moers Niederrhein

Duisburger Motorsport : Max Kruse Racing und zwei weitere Fahrer aus Duisburg beim NLS-Lauf 2

Duisburger Motorsport : Max Kruse Racing und zwei weitere Fahrer aus Duisburg beim NLS-Lauf 2

Max Kruse Racing aus Duisburg ist bei der NLS erneut aufs Podium gefahren.

Typisch Eifelwetter. Die Entscheidung Regen oder Trocken wurde am Samstag zu einem Vabanque-Spiel für die Teams. Dadurch wurde das zweite Rennen der Nürburgring-Langstreckenserie zu einem Motorsportkrimi. Mit den schwierigen Bedingungen in der Grünen Hölle kamen Jakub „Kuba“ Giermaziak und „Jesse“ Krohn im BMW M4 GT3 (#34) von Walkenhorst Motorsport am besten zurecht. Nach 4:02:08,251 Stunden wurde das Duo als Sieger abgewinkt. Der Vorsprung auf die zweitplatzierten Matteo Cairoli und Julien Andlauer im Porsche 911 GT3 R (#21) von Rutronik Racing betrug im Ziel 21,764 Sekunden. Auf Platz drei kamen Daniel Harper, Max Hesse und Neil Verhagen im BMW M4 GT3 (#44) des BMW Junior Teams ins Ziel.

Das Rennen aus Duisburger Sicht

Max Kruse Racing schickte die #100 mit einem Regen-Set-Up ins Rennen, denn die Vorhersagen waren eindeutig: Im Verlauf des Tages sollte es regnen. Doch untypisch für die Nordschleife blieb es während des gesamten Laufs trocken. Und obwohl das Set-Up für die trockenen Bedingungen natürlich nicht perfekt war, hatten Benny Leuchter und Nico Otto sogar die Möglichkeit, das zweite Rennen in der NLS noch weiter vorne zu beenden. Unterstrichen wird das von der schnellsten Rennrunde in der Cup-2-Klasse, die die #100 einfuhr. Doch auch mit P3 war das Team aus Duisburg am Ende des Rennwochenendes sehr zufrieden. Aktuell ist man Führender in der Klasse.

In der Klasse SP3T wurden dagegen keine Punkte eigefahren: Der Golf GTI TCR (#10) mit Matthias Wasel und Emir Aşari am Steuer konnte das Rennen nicht beenden. Für Max Kruse Racing geht die Arbeit weiter, denn bereits in zwei Wochen steht der nächste Lauf auf dem Nürburgring an.

Stimmen zum Rennwochenende:

Benny Leuchter: „Ich hatte mich auf ein Regenrennen gefreut, zumal wir im nassen Qualifying schnell unterwegs waren. Aber die Wettervorhersagen waren zum 1. April wirklich ein Aprilscherz. Wir sind mit Regenreifen ins Rennen gestartet und mussten nach drei Runden auf Slicks wechseln – das hat uns natürlich Zeit gekostet. Zwischenzeitlich waren wir aber sogar auf P1 unterwegs, am Ende wurde es wieder der dritte Platz. Damit bin ich sehr zufrieden, weil wir am Anfang schon viel Zeit verloren haben.“

Nico Otto: „Die wechselnden Wetterbedingungen haben das Wochenende ziemlich schwierig gemacht. Alles in allem können wir zufrieden sein: Bei trockenen Bedingungen sind wir vorne mitgefahren – trotz des Regen-Set-Ups. Das Auto hat sich mega angefühlt und Benny und ich sind konstant die schnellsten Rennrunden gefahren. Vielen Dank an das Team für die tolle Vorbereitung und Abstimmung des Autos.“

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Lance David Arnold

Das Max Kruse Racing Team war nicht der einzige Vertreter Duisburgs bei diesem Motorsport-Event. Lance David Arnold aus Duisburg trat nach längerer Abwesenheit bei der VLN/NLS in einem Toyota Supra GT4 für das Team „Toyo Tires with Ring Racing“ an. Das Fahrer-Team wurde komplettiert durch Kinoshita Takayuki aus Japan sowie Tim Sandtler aus Bochum. Das Fahrzeug mit der #171 konnte durch einen dritten Platz in der Klasse SP10 auf sich aufmerksam machen. Bei Lauf drei wird Lance David Arnold erneut dabei sein.

L D Arnold: „Mit Platz 3 in der Klasse hatten wir einen guten Start. Es macht richtig Laune, dieses coole Auto in einer hart umkämpften Klasse zu bewegen. Freue mich auf NLS 3.

Peter Posavac

Der Duisburger Peter Povasac, der auf diverse Einsätze in der VLN und auch beim 24h-Rennen Nürburgring zurückblicken kann, trat bei NLS Lauf 2 mit seinen Team-Kollegen Juuso Puhakka aus Finnland, Kenneth Heyer aus Viersen sowie Marcel Marchewicz aus Schwetzingen in einem Mercedes AMG GT3 (#2) für „Schnitzelalm Racing“ an. Leider war bereits in Runde 6 der Einsatz beendet, weil eine Öllache auf der Fahrbahn zu einer Kollision führte, an der mehrere Fahrzeuge beteiligt waren. Im Brünnchen musste man den Mercedes dann leider abstellen, da ein Weiterfahren nicht möglich war.

Von insgesamt 132 Startern, die das Qualifying beendet hatten, kamen 114 ins Ziel und in die Wertung. Schon am 15.04.2023 steht das nächste Rennen in der NLS auf dem Programm.