Sanierung Eissportzentrum Grefrath

Zuschüsse aus Bundesmitteln : Fast 4 Millionen Euro für die Sanierung des Eissportzentrums

Der Bund stellt für das Eissportzentrum Grefrath 3,849 Millionen Euro aus seinen Mitteln für die „Sanierung kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur“ zur Verfügung. Auch das St. Töniser Hallenbad wird mit 911000 Euro gefördert.

„Das ist der Hammer, eine phantastische Nachricht!“, freut sich Bernd Schoenmackers, Geschäftsführer des Eissport- und Eventparks, über die Zusage aus Berlin: „Wir warten noch auf den offiziellen Bescheid, aber wir gehen davon aus, dass wir schon in diesem Jahr die ersten Maßnahmen umsetzen können.“

Die sehr kurzfristige Ausschreibung des Bundes für die Fördermittel hatte Schoenmackers im vergangenen Jahr mitten in den Ferien auf den Tisch bekommen und sich zusammen mit dem damaligen Grefrather Kämmerer Wolfgang Rive „richtig reingehängt“, um den ausführlichen Antrag nach den sehr strengen Kriterien ordnungsgemäß auf den Weg zu bringen. 39 Punkte umfasst der Maßnahmenkatalog für die Sanierung.

Umso mehr ist Bernd Schoenmackers froh darüber, dass sich der Einsatz des gesamten Teams in den vergangenen Jahren offenbar gelohnt hat: „Dass sämtliche Punkte als förderungswürdig bewilligt wurden, zeigt die Bedeutung des Eissportzentrums für eine große Region weit über den Niederrhein hinaus und ist letztendlich auch eine Anerkennung für unsere bisherige Arbeit.“

Der Bundestagsabgeordnete Udo Schiefner hatte die „frohe Botschaft“ für die Grefrather am vergangenen Mittwoch bekanntgegeben. Er hatte im vergangenen Jahr die Antragstellung angeregt und in Berlin begleitet. Jetzt lobte Schiefner die hervorragende Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen, die die Anträge „schnell und professionell auf den Weg gebracht“ hätten.

Voraussetzung für die Millionenförderung aus dem Bundeshaushalt ist, wie bei solchen Programmen üblich, ein Eigenanteil der Gemeinde. Im Falle Grefraths beläuft sich dieser Anteil auf etwas unter 430.000 Euro.

Förderung auch für Tönisvorst

Zudem informiert Udo Schiefner darüber, dass auch die Stadt Tönisvorst eine Förderung aus Berlin erhält: 911.000 Euro werden für die Sanierung des Hallenbades bereitgestellt. Hier muss die Stadt etwa 100.000 Euro Eigenanteil bereit halten.

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