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Oulu beendet Krefelder CHL-Traum

Oulu beendet Krefelder CHL-Traum

Das Abenteuer Champions-Hockey-League fand für die Krefeld Pinguine gestern ein Ende. Mit 3:5 mussten sich die Schwarz-Gelben nach einer sehr engagierten Leistung bei Kärpät Oulu geschlagen geben

Eines war vor der CHL-Partie in der Oulun Energia Areena gestern klar: Die Pinguine mussten mindestens zwei Punkte einfahren, um nach der Enttäuschung in Ostrava in die K.o.-Runde einzuziehen. Doch gleich zu Beginn gab es mit einem Pfostenschuss der Gastgeber die erste Schrecksekunde. Diese Chance fungierte jedoch als Weckruf für die Schwarz-Gelben. Denn auf der anderen Seite verwandelte Marco Rosa (2:26) mit der Rückhand gleich die erste Chance der Pinguine zur 1:0-Führung. Auch die Reihenumstellungen schienen Wirkung zu zeigen (Pietta, Vasiljevs,Müller/Rosa, Mancari, Koziol/Kretschmann, Collins, Umcicevic/Mieszkowski, Orendorz, Hauner), denn insgesamt traten die Pinguine um ein Vielfaches wacher und leidenschaftlicher auf, als in Ostrava. Dort hätte die gestrige Leistung sicherlich zum Sieg gereicht. Das Fritzmeier-Team gestaltete die Partie offen und agierte auf Augenhöhe. Erst mit der ersten Strafzeit (Müller) musste auch Torhüter Patrick Klein hinter sich greifen (12:10).


Den zweiten Abschnitt eines engen Spiels bestimmten zunächst die Finnen. Nach einem harmlosen Powerplay für die Pinguine erzielte Olausson (25:20) nach einem schnellen Konter das verdiente 2:1. Doch auch der Rückstand warf die Gäste nicht aus der Bahn, denn der agile Koziol (27:04) war es, der zwei Minuten später vom Bully weg zum Ausgleich einnetzte.


Im letzten Abschnitt zeigte Oulu allerdings zum Leidwesen der Krefelder doch noch einmal für fünf Minuten, warum es im vergangenen CHL-Finale stand. Hakanpaa (41.), Maenalanen (42:21) und Albert (44:37) brachten Kärpät mit 5:2 in Front, Vasiljevs besorgte den Anschuss zum 3:5 (45:47). Auch danach gaben sich die tapferen Pinguine nicht geschlagen und spielten sich einige gefährliche Chancen raus. Nur am Ergebnis änderten sie leider nichts mehr.