: „Facebook reicht nicht aus“

: „Facebook reicht nicht aus“

Die Junge Union Kempen fordert, dass die Stadtverwaltung eine WhatsApp-Kommunikation mit den Bürgern einrichtet. Das Ziel ist mehr Transparenz.

Die Junge Union schlägt vor, dass Beschwerden und Ideen, aber auch Informationen für die Bürger und Touristen künftig über WhatsApp ausgetauscht werden könnten. „Mit dieser Art der Kommunikation soll es beispielsweise möglich sein, Vorschläge oder Schäden direkt per Bild an die Stadtverwaltung zu senden“, so JU-Vorsitzender Gero Scheiermann. Die ausschließliche Betreuung eines Facebook-Accounts als soziales Medium sei nicht ausreichend und zeitgemäß: „Insbesondere junge Menschen fokussieren sich auf andere soziale Medien wie Instagram, XING, Twitter oder WhatsApp. Auch auf diese Plattformen sollte die Stadt Kempen ihre Bürger/innen und Touristen erreichen“, so JU-Social- Media-Experte Tobias Robl.

Darüber hinaus wirbt die Junge Union Kempen auch für die Festlegung von konkreten Ansprechpartnern/innen für Bürgeranliegen. In Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern habe man festgestellt, „dass simple Anfragen oftmals in der Stadtverwaltung ins Leere laufen und unbeantwortet bleiben“.

In naher Zukunft werde die Junge Union Kempen weitere Anträge präsentieren, um die digitale Kommunikation zwischen der Stadtverwaltung und den Bürgern weiter voranzutreiben. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich die JU für einen „digitalen Rat“ ausgesprochen.

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