1. Kempen

2G-Bändchen in Kempen

Mit Unterstützung der IHK : Einkauf mit „2G-Bändchen“

Die IHK macht es möglich: In Kempen sollen „2G-Bändchen“ das Weihnachtsshopping erleichtern.

Das Konzept wurde in benachbarten Städten wie zum Beispiel Krefeld und Viersen bereits erfolgreich umgesetzt: Den Impfnachweis und den Personalausweis lässt man nur noch an einer Stelle kontrollieren und erhält dann ein Bändchen oder einen Stempel, die zum Eintritt in alle Geschäfte berechtigen. Sowohl für die Kundinnen und Kunden als auch für die Geschäftsleute bedeutet das eine Erleichterung.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein hat die so genannte 2G-Bändchen-Lösung für Kempen auf den Weg gebracht. „Wir stellen die blauen Bändchen mit dem Schriftzug #heimatshoppen zur Verfügung, um möglichst vielen Händlern die Kontrollen zu erleichtern“, sagt Daniela Perner, Geschäftsführerin IHK-Bereich Innovation, Bildung, Fachkräfte. Außerdem werde das vorweihnachtliche Shoppen für die Kunden angenehmer und die Besucherfrequenz am für den Einzelhandel so wichtigen letzten Adventswochenende hoffentlich gesteigert. „Ich bin froh, dass wir in Zusammenarbeit mit der IHK und dem Werbering eine schnelle und unkomplizierte Lösung für die 2G-Kontrollen gefunden haben“, erklärt Bürgermeister Christoph Dellmans. „Der lokale Einzelhandel ist ein wichtiger Standortfaktor und wichtig für eine lebendige Innenstadt. Deswegen kann ich nur jeder Kempenerin und jedem Kempener ans Herz legen, den Einzelhandel in unserer Stadt zu unterstützen.“ Das Prozedere ist einfach: Kundinnen und Kunden, die in einem der teilnehmenden Geschäfte ihren 2G-Status bei der Einlasskontrolle nachgewiesen haben, bekommen das blaue Bändchen. Die Bändchen werden mit dem jeweiligen Datum versehen und berechtigen für 48 Stunden zu allen weiteren Besuchen von Geschäften und Gastronomie an denen die 2G-Regelung gilt. Händler und Gastronomen müssen diese Kunden dann nur noch stichprobenartig kontrollieren. „Das System sorgt vor allem in den letzten Tagen vor Weihnachten dafür, die Abläufe zu beschleunigen und Schlangen vor den Geschäften zu minimieren. Jetzt hoffen wir, dass sich möglichst viele Händler beteiligen“, betont Birgit Terschluse, IHK-Ansprechpartnerin für Handel und Stadtmarketing.