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Miss-Wahl: Inratherin schafft es bis ins Finale

Miss-Wahl: Inratherin schafft es bis ins Finale

p>(em). Alexandra Kästner aus Inrath verfügt über Ausstrahlung. „Ich bin ein lebensfroher Mensch“, bekennt die 43-Jährige. Das dürfte denn auch zu den Gründen zählen, warum die Hausfrau bei der Auswahl einer speziellen „Miss-Wahl“ von über 600 Kandidatinnen aus ganz Deutschland unter die ersten Zwölf gekommen ist.

Speziell ist die Miss-Wahl, weil es beim Finale am 13. September in Düsseldorf ausnahmsweise nicht um die jüngste und dünnste „Hungerkünstlerin“ geht, sondern um „gestandene Frauen“. Veranstalterin Melanie Hauptmann: „Im Fernsehen wird uns weisgemacht, die Frauen hätten alle Größe 34; dabei liegt die Durchschnittsgröße der heutigen Frauen bei Größe 44.“

Dafür ein Bewusstsein zu wecken, hat sich die Krefelder Geschäftsfrau auf die Fahnen geschrieben. Dazu führt sie Modeschauen durch, die belegen, dass sich auch Damen mit üppigeren Formen schick kleiden können. „Ich möchte die Selbstakzeptanz der Damen fördern“, fasst sie ihr Engagement zusammen.

Das beglaubigt die aktuelle Miss-Wahl, die Melanie Hauptmann in der Düsseldorfer Löwenburg organisiert hat. Sponsoren und Ausstatter der Models sind u.a. Modelabels, die ihre neusten Kollektionen präsentieren.

„Über 600 Frauen von 18 bis über 70 Jahren haben sich auf die erste Ausschreibung gemeldet“, freut sich die Veranstalterin. Eine Jury siebte streng aus. 40 Kandidatinnen blieben übrig. Alexandra Kästner war darunter. Dann erfolgte die zweite Runde in einem Düsseldorfer Hotel. Mitglied der Jury: Tom Barcal, Fernseh- und Filmschauspieler aus Krefeld. „Ich war sehr nervös“, bekennt Alexandra Kästner. Ursprünglich hatte sie nur als Zuschauerin am Event teilnehmen wollen . „Aber mein Sohn ermunterte mich zur Bewerbung.“ Ein guter Rat. Denn die Inratherin bestand auch die zweite Runde. „Das war der Wahnsinn“, freute sie sich. Auch der Ehemann und die drei erwachsenen Söhne sind ganz aus dem Häuschen.

Nun geht es ins Finale. Es findet am 13. September statt. „Der Hauptpreis ist ein Vertrag bei einer Modelagentur“, lockt Melanie Hauptmann, die selber schon für „kurvige“ Mode gemodelt hat. Alexandra Kästner: „Ich habe noch nie gemodelt, aber es würde mir Spaß machen.“ Karten zum Finale und Infos:

www.fraeulein-kurvig.com

(StadtSpiegel)