Jahresbilanz der Wirtschaftsförderung WFG: Krefeld lockt Firmen an

Jahresbilanz der Wirtschaftsförderung WFG : Krefeld lockt Firmen an

Flächen für Firmenansiedlungen in Krefeld sind begehrt. Die Gewerbegebiete füllen sich zusehends. Die städtische Wirtschaftsförderung WFG plädiert dafür, Geld für den rechtzeitigen Kauf neuer Flächen bereit zu stellen.

39.113 Quadratmeter Gewerbefläche hat die städtische Grundstücksgesellschaft GGK im vergangenen Jahr verkauft. Ein gutes Zeichen. Bleibt es bei dem Tempo, werden der Europapark Fichtenhain und der Businesspark Fichtenhainer Allee in vier bis fünf Jahren ebenso "ausverkauft" sein, wie jetzt bereits das Gewerbegebiet Uerdingen Nord. Aber was dann?

Wirtschaftsförderer Eckart Preen nutzte den Jahresrückblick der WFG, um darauf hinzuweisen, wie wichtig es sei, dass die Stadt im Voraus Flächen kauft und entwickelt - oder ehemalige Gewerbeflächen revitalisiert. Für beides müsse die Kommune ausreichend Geld zur Verfügung stellen.

Der Vorsitzende des GGK-Aufsichtsrats, SPD-OB-Kandidat Frank Meyer, hatte in dem Zusammenhang bereits gefordert, Erlöse aus Grundstücksverkäufen der GGK zur Weiterverwendung bei der Gesellschaft zu belassen und nicht gleich wieder an die Stadt abzuführen. Für Preen ein "Schritt in die richtige Richtung". Als Beispiel für den Kapitalbedarf nannte Preen die Revitalisierung des Werkkontor-Geländes (ein ehemaliger Handwerkerhof am Nauenweg) mit Uhrenturm und Lichtenthäler-Gebäude, die sechs Millionen Euro gekostet habe.

Nur wenn die Stadt bei solchen Grundstücken das Heft in der Hand behalte, könne sie am Ende auch über Entwicklung und Mieter entscheiden. Dann können zum Beispiel die Zahl der geplanten Jobs und die zu erwartende Höhe der Gewerbesteuer Kritierien bei der Mietersuche sein.

Natürlich sind auch private Unternehmen bei der Flächenentwicklung in Krefeld aktiv, zum Beispiel die Grundstücksgesellschaft Aurelis. Diese hat ein 71.500 Quadratmeter-Gelände Am Verschubbahnhof (Nähe Dießemer Bruch) in kleine Firmengrundstücke aufgeteilt verkauft dort Flächen in den Größen zwischen 1500 bis 2500 Quadratmetern an mittelständische Firmen verkauft (Projekt Hochplateau).

(City Anzeigenblatt Krefeld II)
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