1. Die Stadt

Stadt erhält vom Land 87 000 medizinische Masken: Krefeld: Kostenlose Masken für Bedürftige

Stadt erhält vom Land 87 000 medizinische Masken : Krefeld: Kostenlose Masken für Bedürftige

Zwei Tage in Folge liegt Krefelds Inzidenzwert nun unter der kritischen 100er-Marke. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn der Wert nach wie vor zu hoch ist“, sagte Stadtdirektor Markus Schön am Freitag, ehe er zwei positive Botschaften verkündete.

So teilte die Landesregierung am Freitag mit, dass bedürftige Personengruppen kostenlose medizinische Masken erhalten sollen. Krefeld wird dafür 87 000 Masken vom Land erhalten. Ob es sich um OP-Masken oder FFP2-Masken handeln wird, ist noch nicht klar. Verteilt werden die Masken ab Anfang der kommenden Woche über die verschiedenen Anlaufstellen und Wohlfahrtsverbände wie beispielsweise die Caritas oder die Krefelder Tafel. „Unbürokratisch, niedrigschwellig und zügig“ soll die Verteilung erfolgen, so Schön. Ein Nachweis zum Erhalt der Masken sei auch nicht notwendig, so Schön. Rund 25 000 Krefelder werden, so schilderte es der Stadtdirektor, als bedürftig eingestuft.

Darüberhinaus hat die Stadtverwaltung entschieden, die Parkgebühren in der Krefelder Innenstadt analog des Lockdowns bis Mitte Februar abermals auszusetzen

Gesundheitsdezernentin Sabine Lauxen berichtete, dass die Krankenhäuser signalisiert haben, dass sie im grünen Bereich arbeiten. Engpässe gibt es keine.

An diesem Wochenende soll es mit Erstimpfung in den verbleibenden Alten- und Pflegeheime weitergehen. Bis zum Ende der kommenden Woche sollen dann alle Einrichtungen durchgeimpft sein.

Lauxen erläuerte, dass ab der kommenden Woche im Helios Klinikum die PCR-Tests auf Mutationen überprüft werden.

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden für Krefeld insgesamt 45 neue Ansteckungen gemeldet (Stand Freitag, 29. Januar, 0 Uhr). 367 Krefelder sind aktuell infiziert. Die Gesamtzahl positiver Test liegt nun bei 6.590 Proben. Es sind auch zwei weitere Krefelder an oder mit Covid-19 gestorben: Aktuell werden noch 29 Krefelder stationär behandelt, fünf davon intensivmedizinisch, zwei werden künstlich beatmet.

Der Kommunale Ordungsdienst überprüfte am Donnerstagabend ein Tattoo-Studio. Dort trafen die Beamten auf den Inhaber, der einen Kunden tätowierte. Das Studio wurde geschlossen, den Betreiber erwartet ein Bußgeld in Höhe von 1000 Euro.