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Caritas: So sparen Sie eine Menge Geld: Energie-Checker kommen ins Haus

Caritas: So sparen Sie eine Menge Geld : Energie-Checker kommen ins Haus

Die Caritas berät einkommensschwache Bürger, wie sie erheblich Energie und Geld sparen können.

Wilhelm D. (Name geändert) kommt aus dem Staunen nicht heraus. "Gut 47 Euro Stromkosten im Jahr können Sie einsparen, wenn Sie sich einen neuen Kühlschrank anschaffen", rechnet ihm Claus Hartz aus.


Der Stromsparhelfer der Caritas hat die Elektrogeräte von Wilhelm D. mit seinen Messgeräten untersucht. Ergebnis: Der veraltete Kühlgefrierkombi bringt es auf 311 Kilowattstunden Stromverbrauch im Jahr. Das sind satte 90 Euro.


"Aber ein neues Gerät kann ich mir nicht leisten", wehrt Wilhelm D. ab. Da weiß Claus Hartz guten Rat: "Wir schenken Ihnen einen Gutschein über 150 Euro". Dieser wird vom Bund finanziert. Überdies gibt das Land NRW noch einen Gutschein über 50 Euro pro Person hinzu. Da Wilhelm D. mit seiner Frau und zwei Kindern zusammenlebt, erhält er nochmal 200 Euro Zuschuss. Voraussetzung: Familie D. muss ein neues Kühlgerät mit dem Energiesparmerkmal A+++ kaufen.


"Das kommt uns allen zugute", unterstreicht Udo Warstat, Fachanleiter Stromspar-Check bei der Krefelder Caritas. Denn nicht nur Wilhelm D. spart eine Menge Geld. Auch die Allgemeinheit profitiert: "Wir haben in diesem Jahr 173 Haushalte beraten", erklärt Warstat, "dadurch erzielen wir rechnerisch eine Ersparnis von 149 Kilogramm Kohlendioxid bei der Stromproduktion". Ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.


Die Caritas-Stelle "Stromspar-Check" hat ihren Sitz an der Weyerhofstraße. Jeder Bürger, der nur über ein geringes Einkommen verfügt, kann die Energie- "Checker" zu sich nach Hause einladen. Angesprochen sind also Langzeitarbeitslose, Kleinrentner, Hartz IV-Bezieher, Wohngeldberechtigte oder sonstige Menschen mit dauerhaft geringen Einkünften.
Sie werden sich wundern, wie viele Sparmöglichkeiten es gibt: So tauschen Claus Hartz und seine Kollegen veraltete Glühbirnen gegen moderne LED-Leuchten aus, und zwar kostenlos. Ebenso gratis ist der Austausch eines alten Duschkopfes gegen einen modernen Sparkopf.


Der Effekt ist verblüffend: "Einer unserer Kunden, der gern drei bis viermal in der Woche duscht, verbrauchte dabei 25 Kubikmeter Wasser im Jahr und 794 kw/h Strom", rechnet Warstat vor, "durch den neuen Sparduschkopf konnte er seine Wasserkosten von 123 Euro im Jahr um 27 Euro senken und die Stromkosten von 230 Euro um 51 Euro."
Rechnet man alle Sparmöglichkeiten eines Haushaltes bei Strom und Wasser zusammen, kann ein hübsches Sümmchen dabei herausspringen.

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Die Beratung durch die Stromsparhelfer der Caritas ist kostenlos. Ein Anruf genügt, um einen ersten "Check"-Termin zu vereinbaren:
Tel.: 41 49 31 13
(montags bis freitags 9 bis 15.30 Uhr).