Bilanz des Fantasy-Festivals auf Burg Linn

Festival-Bilanz : Fantasy lockt Familien

Zum ersten „Festival der Phantasie“ auf Burg Linn kamen stolze 1800 Besucher. Nun soll das Fantasy-Event im kommenden Jahr wiederholt werden.

„Das ist eine ganz tolle Resonanz auf unsere Premiere“, freut sich Museumsleiterin Dr. Jennifer Morscheiser.

Vor allem junge Familien mit ihren Kindern strömten am Wochenende in die mittelalterliche Festung, die über Nacht geöffnet blieb.

„Sie haben auch das neue Angebot nutzt, dass wir seit Jahresbeginn für Kinder und Jugendliche freien Eintritt haben“, so Morscheiser.

Einige Besucher kamen nicht nur am Samstag, sondern auch noch am Sonntag auf die Burg. „Etwa 20 Prozent waren an den beiden Tagen da“, so Morscheiser.

Ein Schwerpunkt des Nonstop-Programms lag auf den Rollen- und Brettspielen sowie den zahlreichen Lesungen von Fantasy-Autoren. Die Linner Ritterrunde zeigte Schaukämpfe im Burghof, im Unteren Rittersaal bastelten Kinder Gespenster, Drachen und Hüte.

Für die ganz jungen Besucher des Festivals entpuppte sich das „Theater der Dämmerung“ mit seinen Märchenaufführungen im Schattentheater als Publikumsmagnet: Alle Vorstellungen waren voll besetzt.

Im Vorfeld waren bereits nach elf Minuten die beiden gesonderten Veranstaltungen mit fast 200 Plätzen innerhalb des „Festivals der Phantasie“ ausverkauft: die gemeinsame Lesung von Bernhard Hennen und Markus Heitz sowie das Unplugged-Konzert von „Blind Guardian“ auf Burg Linn. „Das war für die Fans ein ganz besonderer Abend, an dem sie den Autoren und Musikern so nah sein konnten wie selten, auch für persönliche Gespräche“, sagt Morscheiser, die zusammen mit dem weltbekannten Fantasy-Autor Bernhard Hennen aus Krefeld die Premiere vorbereitet hat.

„Nach diesem sehr guten Auftakt werden wir auch im Januar 2021 das Festival organisieren“, so die Museumsleiterin.