Am Samstag treffen Fischeln und Uerdingen in der Grotenburg aufeinander: Vorfreude aufs Krefelder Stadtderby

Am Samstag treffen Fischeln und Uerdingen in der Grotenburg aufeinander : Vorfreude aufs Krefelder Stadtderby

Am Samstag (18 Uhr) kommt es in der Grotenburg zum heiß ersehnten Derby zwischen dem VfR Fischeln und dem KFC Uerdingen.Wer ist die Nummer 1 im Krefelder Fußball? Diese Frage wird am kommenden Samstag beantwortet, wenn die beiden Oberligisten KFC Uerdingen und VfR Fischeln in der Grotenburg aufeinandertreffen.

Das Hinspiel dieses hoch interessantes Krefelder Stadtderby wird mit großer Spannung erwartet. Die verantwortlichen beider Vereine hoffen auf eine stattliche Kulisse und prickelnde Stimmung.


"Natürlich ist der KFC der große Aufstiegsfavorit. Für die Oberliga haben sich die Uerdinger mit überdurchschnittlich guten Spielern verstärkt. Aber auch wir wollen zeigen, dass wir Fußball spielen können und eine konkurrenzfähige Mannschaft haben", sagt VfR-Trainer Josef Cherfi auf Nachfrage des Stadt Spiegel und ergänzt: "Ich hoffe auch sehr, dass möglichst viele sportinteressierte Krefelder ins Stadion kommen, um die zwei besten Mannschaften der Stadt zu sehen. Und wenn sie dann nach Hause gehen und sich schon auf das Rückspiel freuen, haben wir alles richtig gemacht. Der VfR wird auf jeden Fall mit seiner mannschaftlichen Geschlossenheit versuchen, den favorisierten KFC zu ärgern."


Die Fischelner, die ihre ersten vier Saisonspiele gewannen, mussten zuletzt zwei Niederlagen in Folge hinnehmen. Die jüngste stammt vom vergangenen Sonntag, wo der VfR beim Aufsteiger 1. FC Mönchengladbach mit 1:4 verlor.


Wesentlich bessere Stimmung herrschte nach dem 3:0-Erfolg über den SC Kapellen-Erft beim KFC Uerdingen. Dessen Trainer Michael Boris forderte von seiner Mannschaft bereits vor der Partie (nach dem bitteren 0:5 in Wuppertal) eine Siegesserie hinzulegen. Zum Gegner aus Fischeln sagt er: "Der VfR steht in der Tabelle vor uns. In Sachen Zuschauerpotenzial und Wirtschaftskraft ist jedoch der KFC tonangebend — damit steht es 2:1 für uns. Wenn dieses Ergebnis am Samstag auch so zustande kommt, dann wäre ich sehr zufrieden. Natürlich darf ein möglicher Sieg auch gerne höher ausfallen."


Zwar seien einige der Uerdinger Spieler noch angeschlagen, jedoch plant Boris, die Mannschaft der vergangenen Woche auf den Platz zu schicken, um dann "die Herzen der Fans zurück zu gewinnen".

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