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Nach Transplantation: Leon kämpft sich zurück ins Leben

Nach Transplantation : Leon kämpft sich zurück ins Leben

In den letzten Monaten haben wir Leon Lehmann nach der Erkrankung an Aplastischer Anämie begleitet. Sein Körper scheint das transplantierte Knochenmark gut anzunehmen. Der kleine Kämpfer ist auf dem Weg der Besserung. Ein Grund zur Freude, der nur von der finanziellen Not getrübt wird.

Die gute Nachricht vorweg: auch wenn es auf dem Foto nicht so aussieht, Leon geht es besser. „Also sind die guten Gedanken der vielen Menschen angekommen“, freut sich Sascha Pfeiffer, Leons Vater. „Soweit geht es uns gut. Aber wenn das eigene Kind so krank ist, dann schätzt man jede Stunde, die man gemeinsam verbringen kann - auch an meinem Geburtstag. Das war das das einzige und größte Geschenk, dass er bei mir war.“

Leon war an Aplastischer Anämie erkrankt. Mitte Februar begann die dringend benötigte Knochenmarkstransplantation des tapferen Zehnjährigen im Uni-Klinikum Aachen. Und das scheint Leons Körper gut aufzunehmen. „Die ersten Kontrollen haben gezeigt, dass der Körper anfängt das Knochenmark anzunehmen. Jetzt heißt es Warten und Hoffen, dass alles weiter gut verläuft“, sagt der Vater über den bisherigen Verlauf. Mittlerweile sind beide wieder in Krefeld, Leon wird im Helios-Klinikum behandelt.

Dort muss er noch für wahrscheinlich drei Wochen bleiben ehe die ambulante Therapie beginnt. Frühestens in zwei Wochen darf er dann auch wieder Besucher empfangen, vorausgesetzt die Gäste sind kerngesund. Während der ambulanten Therapie wird regelmäßig das Blut kontrolliert und Proben aus dem Knochenmark werden entnommen.

Finanzielle Unterstützung

„Das macht es nötig, dass wir während der ambulanten Behandlung dreimal in der Woche nach Aachen fahren müssen“, erklärt Sascha Pfeiffer und weist damit auf ein Problem hin, dass die kleine Familie schon seit Monaten verfolgt: das Geld ist knapp. „Allein die Spritkosten betragen wöchentlich rund 100 Euro. Aktuell benötigt Leon auch neue Kleidung, weil er durch die Transplantation ordentlich zugenommen hat. Die Kosten überfluten mich“, sagt Sascha Pfeiffer. Über finanzielle Unterstützung würde sich die Familie also auch weiterhin freuen. Denn schon die Kosten für spezielle Reinigungsmittel, Lebensmittel und ein gebrauchtes Auto nagten arg an den finanziellen Reserven.

Hilfe wäre also dringend nötig.....