1. Die Stadt

Ab Montag wird auf dem Sprödentalplatz geimpft : Chaos um Impftermin-Bestätigung

Ab Montag wird auf dem Sprödentalplatz geimpft : Chaos um Impftermin-Bestätigung

Am Montag nimmt das Impfzentrum auf dem Sprödentalplatz den Betrieb auf. Dann werden zunächst Menschen über 80 Jahre ihre Coronaschutzimpfung erhalten. „Wir sind gut gerüstet“, sagte Sabine Lauxen.

An einer Stelle müsse man jedoch „nachrüsten“. Die Stadt will darauf vorbereitet sein, wenn Menschen ohne die notwendigen Unterlagen zu ihrem Termin erscheinen. Wie unsere Redaktion erfuhr, gab es vor allem in NRW große Probleme bei der Versendung der Bestätigungsunterlagen. Viele Menschen, die telefonisch einen Termin vereinbarten, warteten vergeblich auf die zugesagte Terminbestätigung per Post. „Das bringt unseren Plan natürlich durcheinander“, räumte Sabine Lauxen ein. Die Stadt reagierte nun. Vor dem Eingang zum Impfzentrum wird ein rund 30 Quadratmeter großes Zelt mit acht Sitzplätzen aufgebaut. Dort können die Impfwilligen dann den notwendigen Anamnesebogen ausfüllen. Drei so genannte „Impflotsen“ des Deutschen Roten Kreuz sollen dabei helfen.

Ab Mitte Februar wird das Impfzentrum noch einmal verändert. 20 zusätzliche Container wurden bereits bestellt. In dann zwei räumlich voneinander getrennten Sektionen sollen die der Stadt zur Verfügung stehenden Impfstoffe für sich gesondert verimpft werden. In Krefeld werden das Vakzin von Biontech und AstraZeneca verimpft.

Als erste Gruppe nach den über 80-Jährigen werden das Personal von ambulanten Pflege- und Betreuungsdiensten, Mitarbeiter von Tagespflegeeinrichtungen und Wohngemeinschaften, die Beschäftigten und ehrenamtlichen von Hospizen sowie das Rettungsdienstpersonal dran sein.

Aktuell sind 303 Krefelder infiziert. In den Krankenhäusern liegen noch 27 Krefelder, vier davon werden intensivmedizinisch betreut, drei davon müssen beatmet werden.

In einem Altenheim gibt es einen „etwas größeren Ausbruch“, wie Sabine Lauxen berichtete. Man habe „die Lage aber soweit im Griff“. 3630 Impfungen wurden in den Alten- und Pflegeheimen verimpft. Bei 1000 Personen war es bereits die zweite Impfung.