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Corona-Übersicht aus Krefeld: Überraschendes Impfangebot für Grundschul-Beschäftigte

Corona-Übersicht aus Krefeld : Überraschendes Impfangebot für Grundschul-Beschäftigte

Die Stadtverwaltung Krefeld hat eine überraschende, aber tolle Nachricht zum Wochenende: Der DRK-Kreisverband Krefeld hat allen Beschäftigten der Krefelder Grundschulen im Alter von unter 65 Jahren ein spontanes Impfangebot für Dienstag, 2. März, gegeben.

Möglich wird dies dadurch, dass kurzfristig eine größere Menge von AstraZeneca-Impfstoff bereitsteht. „Ich danke für die schnelle und unbürokratische Lösung. Das ist ein starkes Signal. Nun hoffen wir, dass bei der nächsten Sonderaktion das Personal in den Krefelder Kitas drankommt“, freute sich Stadtdirektor Markus Schön.

Die Stadt Krefeld vermeldet am Sonntag, 28. Februar (0 Uhr), noch 203 aktuell mit dem Covid 19-Virus infizierte Krefelder (Vortag: 220). Die Zahl der insgesamt Erkrankten hat sich seit Beginn der Pandemie von 7212 auf 7228 erhöht. Als genesen gelten 6894 (Vortag: 6861). Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner sinkt auf 58,5 (Vortag: 64,6). Bereits am Freitag hatte sich allerdings die Zahl der Toten auf 131 erhöht. Es handelt sich um einen Heimbewohner im Alter von Mitte 80. Die Person wurde zuletzt im Krankenhaus behandelt.

14 Krefelder liegen mit Covid-19 im Krankenhaus, fünf davon werden intensiv-medizinisch behandelt, drei werden beatmet (Vortag: 16 / 5 / 3). In Quarantäne waren seit Beginn der Pandemie 24.131 Krefelder (Vortag: 24.050). Bisher wurden 42359 Erstabstriche durchgeführt, 245 davon sind offen, der Rest negativ. (Vortag: 42289 / 191).

Der KOD war am Freitag, 26. Februar, von 4.30 Uhr bis 20 Uhr, sowie am Samstag, 27. Februar, von 8.30 Uhr bis 17 Uhr im Dienst. Es wurden ein Verstoß gegen die Bestimmungen der Corona-Schutzverordnung festgestellt: Am Freitag wurde ein 40-jähriger Mann in einer Straßenbahn ohne Mund-Nasen-Bedeckung angetroffen. Dass er beim Anblick der KOD-Dienstkräfte noch rasch seine Jacke über Mund und Nase zog, schützte ihn jedoch nicht mehr vor der Einleitung eines Bußgeldverfahrens in Höhe von 150 Euro