Mevissenstraße: Spenden vom Bordell? OB schaltet Staatsanwaltschaft ein

Mevissenstraße : Spenden vom Bordell? OB schaltet Staatsanwaltschaft ein

OB Frank Meyer hat einen Bericht der städtischen Rechnungsprüfung der Staatsanwaltschaft übergeben. Darin geht es um Verwaltungsvorgänge im Zusammenhang mit einem Bordellbetrieb an der Mevissenstraße.

Der Bericht untersucht, warum die Stadt dem Betrieb seit 1980 von bau- und ordnungsrechtliche Genehmigungen beziehungsweise Duldungen erteilte. Auch die steuerliche Veranlagung wurde überprüft.

Die WZ berichtet unter Bezug auf die Unterlagen, dass es geheime Absprachen zwischen Stadt und Bordell gegeben habe. Inhalt: Die Stadt habe das Bordell nie einer ordentlichen Prüfung unterzogen. Im Gegenzug seien 1998 bis 2010 Spenden in Höhe von rund 340.000 Euro am Haushalt vorbei an die Kufa geflossen.

Die Staatsanwaltschaft prüft nun die Vorgänge. Sollten sie sich als illegal herausstellen, sind sie jedoch wohl weitgehend bereits verjährt.

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