Pinguine verlieren "Play-off-Spiel"

Pinguine verlieren "Play-off-Spiel"

Die Krefeld Pinguine unterlagen am Sonntagabend bei den Nürnberg Ice Tigers mit 3:4.

Die Vorzeichen waren klar. Das dritte Duell zwischen den Pinguinen und den Franken-Tigern war im Kampf um Rang 10, den letzten Pre-Play-off-Platz, von enormer Bedeutung. So wunderte es nicht, dass sich beide Teams von Beginn an nichts schenkten.

Die Krefelder agierten mutig und gingen in Führung. Doch die Schiedsrichter erkannten den Treffer von Jacob Berglund nach Studium des Videobeweises nicht an. Ein eklatanter Fehler der Unparteiischen, die auf "hohen Stock" entschieden. So ging es mit einem 0:0 zum ersten Pausentee.

Im Mittelabschnitt kassierten die Krefelder eine kalte Dusche. Nicht einmal zwei Minuten waren absolviert, da stellten die "Schmucktiger" binnen 38 Sekunden auf 2:0. Doch der KEV kam zurück. Berglund verkürzte in Überzahl auf 1:2 (31.).

Dupuis sorgte für die abermalige Zwei-Tore-Führung der Hausherren (37.), da ihn Bruggisser nicht entscheidend stoppen konnte. Auch dies schockte die tapfer kämpfenden Schwarz-Gelben, die in diesem Abschnitt zu viele Strafen kassierten, nicht, Martin "Schymi" Schymainski jubelte nach einem genialen Pass von Daniel Pietta über das 2:3.

Im Schlussdrittel war es Brown, der die Franken mit 4:2 in Front schoss. Das Publikum, welches beim jedem Körperkontakt eine Strafe gegen Krefeld forderte, peitschte die Ice Tigers mit Klatschpappen nach vorne. Tim Miller sorgte dann knapp dreieinhalb Minuten vor dem Ende dafür, dass kurzzeitig Ruhe herrschte im weiten Rund. Er verkürzte noch einmal auf 3:4.

Dann die große Chance für Schwarz-Gelb: 42 Sekunden vor Ende gab es eine Strafe gegen Nürnberg. Trainer Brandon Reid nahm Pätzold aus dem Tor. Doch selbst in doppelter Überzahl wollte der Ausgleich nicht mehr fallen.

Nürnberg liegt bei zwei Spielen weniger auf dem Konto nunmehr nur noch sieben Punkte hinter den Pinguinen. Am kommenden Sonntag kreuzen die Rivalen abermals die Schläger - dann in der Yayla-Arena.