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Dezentrale Lüftungsanlagen regulieren automatisch den Luftwechsel
Frische Luft ist der beste Schimmelschutz

Dezentrale Lüftungsanlagen regulieren automatisch den Luftwechsel : Frische Luft ist der beste Schimmelschutz
Ein gesundes Raumklima frei von Schimmel und anderen Belastungen: So wünscht man sich die eigenen vier Wände. Eine dezentrale Lüftungsanlage kann dazu beitragen. FOTO: djd/inVENTer GmbH
Beschlagene Fensterscheiben sind ein Warnsignal: Verursacht wird dieser Effekt durch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen, die sich nicht nur auf den Glasflächen, sondern auch auf den Wänden niederschlägt. Das wiederum kann geradezu ideale Wachstumsbedingungen für Schimmelpilze schaffen. "Die gefürchteten Pilzsporen benötigen eine feucht-warme Umgebung. Mit einem richtigen und regelmäßigen Lüften kann man diesem Gesundheitsrisiko entgegenwirken", sagt Bauen-Wohnen-Experte Johannes Neisinger vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Von der Agentur

(djd/pt) Die Faustformel dazu lautet Querlüften: Dabei werden zwei gegenüberliegende Fenster für wenige Minuten vollständig geöffnet. Kippstellungen hingegen sollte man vermeiden. "Dadurch entsteht nur ein geringer Austausch mit der Außenluft", weiß Annett Wettig, Geschäftsführerin der inVENTer GmbH. Doch nur die wenigsten halten sich an diese Empfehlungen, um nicht die warme Luft nach außen abzugeben und dadurch Heizenergie zu verschwenden. Eine Alternative sind dezentrale Lüftungsanlagen. Die Systeme arbeiten nach dem bewährten Querlüftungsprinzip mit zwei Lüftern im Parallelbetrieb. Während der eine frische Luft ansaugt, filtert und ins Zimmer abgibt, führt der zweite Lüfter die verbrauchte Luft ab. Geeignet sind die Anlagen sowohl für den Neubau als auch für die Modernisierung. Zusätzliche Rohrleitungen sind nicht nötig, die Lüfter fügen sich somit unauffällig in den Wohnraum ein.

Durch den konstanten Luftaustausch wird die Bildung von Feuchtigkeit und Schimmel verhindert. Die Bausubstanz wird geschützt und zugleich ein gesundes Raumklima gefördert. Darüber hinaus verfügen die Geräte über einen hocheffizienten Keramikwärmespeicher, der eine hohe Wärmerückgewinnung ermöglicht. Der Vorteil: Anders als beim Stoßlüften geht keine wertvolle Heizenergie verloren. Stattdessen speichert der Keramikkern die Wärme der verbrauchten Luft. Die Frischluft wird erwärmt, bevor sie in den Raum abgegeben wird.

(City Anzeigenblatt Krefeld II)