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Pinguine sind zum Siegen verdammt

Pinguine sind zum Siegen verdammt
FOTO: Samla
Krefeld. Nach sechs Niederlagen in Folge spricht der Sportdirektor und Geschäftsführer der Krefeld Pinguine Klartext. Aus den verbleibenden neun Spielen fordert Matthias Roos sechs Siege. Das Ziel lautet weiter Erreichen der Pre-Play-offs. Am Freitag geht es nach Ingolstadt.
 
Von Jörg Zellen

Der Frust ist Matthias Roos deutlich anzumerken. "Wir haben unsere gute Ausgangslage weggeworfen. Das ist bitter", sagt der Geschäftsführer und Sportdirektor der Krefeld Pinguine nach der jüngsten Niederlagenserie. Es ist die zweite dieser Art binnen weniger Wochen.

Eine Erklärung, wieso die Schwarz-Gelben nach einem zwischenzeitlichen Hoch mit sechs Siegen in Folge nun abermals aus der Spur gerieten, hat der 38-Jährige auch nicht wirklich. "Es ist eine Mischung aus zu viel wollen und Unvermögen. Auch wenn das hart klingen mag."

Nichtsdestotrotz gibt der Sportchef die Hoffnung noch nicht auf, dass sein Team die Pre-Play-offs erreichen kann. "Wir brauchen jetzt einfach einen Sieg, um den Knoten zu lösen. Sicherlich ist das auch eine mentale Frage"

Damit die Saison nicht nach der Hauptrunde endet, seien, so Roos, aus den verbleibenden neun Spielen sechs Siege nötig. Keine leichte Herausforderung angesichts der kommenden Gegner.

Am Freitag tritt die Mannschaft von Cheftrainer Brandon Reid beim ERC Ingolstadt an. Alle drei bisherigen Aufeinandertreffen entschieden die Audi-Städter für sich. Nur einmal, beim 2:3 nach Penaltyschießen, konnten die Krefelder einen Punktgewinn verbuchen.

Ob Travis Ewanyk, Thorsten Ankert und Greger Hanson, die allesamt an Verletzungen laborieren, dann wieder einsatzbereit sind, bleibt abzuwarten. 

Am kommenden Sonntag, 3. Februar, folgt in der Yayla-Arena das rheinische Derby gegen die Kölner Haie. Die Pinguine werden anlässlich des "Retro-Spieltags" in speziellen Trikots auflaufen, die später auf verlost werden. Ein Los kostet fünf Euro.