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Martinssammlung der Thomaeum-Schüler
Kempener spenden großzügig

Martinssammlung der Thomaeum-Schüler: Kempener spenden großzügig
Die Sammlerinnen und Sammler der Martinsaktion verfolgen begeistert die Spendenübergabe im Thomaeum. FOTO: Thomaeum
Kempen. Anderen Menschen helfen, ohne diese zu kennen und ohne eine Gegenleistung zu erwarten: Dieser Idee folgten über 140 Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Thomaeum am diesjährigen Martinstag.

Das Thomaeum sammelt jedes Jahr am Martinstag Spendengelder für unterschiedliche Partnerprojekte. Dieses Jahr wurde für ein Kinderheim, den Árbol de la Esperanza, in Quito/Ecuador gesammelt. Die Schülerinnen und Schüler wurden vorab in einer Informationsveranstaltung über das Leben der Jungen im Kinderheim in Quito informiert. Viele waren sehr berührt vom Schicksal dieser Jungs, die im Kinderheim endlich Liebe, Zuwendung und Sicherheit erfahren dürfen. Spontan sagten sie ihre Hilfe zu. Und so starteten am 10. November über 140 Schülerinnen und Schüler von der Jahrgangsstufe 8 bis einschließlich Abiturjahrgang in einen wahren Sammelmarathon. Sie zogen nachmittags und abends von Haus zu Haus und erbaten Spenden für den Árbol.

"An dieser Stelle möchten das Gymnasium Thomaeum und das Kinderheim Árbol de la Esperanza danke sagen", betont Petra Wacker, Beauftragte der Martinsaktion am Thomaeum. "Unser herzlicher Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an der Sammelaktion beteiligt haben." Die Kempener Bürgerinnen und Bürger zeigten sich sehr großzügig, und so war es möglich, ein großartiges Spendenergebnis zu erzielen: 8795,39 Euro wurden an diesem Tag für die Jungen des Kinderheims gesammelt. Damit soll zum Beispiel der große Kühlschrank in der Zentralküche, der vor einigen Wochen kaputtgegangen ist, ersetzt werden.

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