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Wer schreibt die beste Krefeld-Hymne?
„Sounds like Heimat“: Wie klingt Krefeld?

Wer schreibt die beste Krefeld-Hymne?: „Sounds like Heimat“: Wie klingt Krefeld?
Versuchten sich an einer Hymne für Krefeld (von links): Fee Badenius, Dominik Buch und „Lorelay“. Gestern Abend präsentierten die drei Künstler ihre Songs im Südbahnhof. Wer gewonnen hat, ist am 25. August im WDR Fernsehen zu sehen.Foto: Samla FOTO: Samla
Krefeld. Krefeld ist der erste Schauplatz der neuen WDR-Fernsehshow "Sounds like Heimat", die am 25. August ausgestrahlt wird. Der Extra-Tipp begleitete exklusiv die Dreharbeiten. Von Jörg Zellen


Als Dominik Buch erfuhr, dass er in den kommenden Tagen Krefeld erkunden solle, fielen dem 27-Jährigen spontan zwei Dinge ein: "Das Bayer-Werk und der KFC Uerdingen, mehr kannte ich von der Stadt nicht, wenn ich ehrlich bin", räumt der Sänger der Band "hörBuch" offen ein und ergänzt: "Etwas später erinnerte ich mich auch noch an die Pinguine." Und so machte sich der Bochumer Anfang dieser Woche auf, um Krefeld auf eigene Faust zu erkunden, um "ein Gefühl für die Stadt und die Menschen hier zu bekommen", wie er sagt. Dominik Buch ist einer von drei Künstlern, die an der Premieren-Sendung der neuen WDR-Show "Sounds like Heimat" teilnehmen.


In jeder Folge begeben sich drei Musiker auf die Suche nach dem typischen Klang einer nordrhein-westfälischen Stadt. Fünf Tage hat jeder von ihnen Zeit, die Stadt und ihre Bewohner auf seine Art und Weise kennenzulernen. Statt in die großen Metropolen führen die ersten beiden Folgen nach Ansicht der "Macher" in Städte, die sonst seltener bewusst als Reiseziel ausgewählt werden, eine davon ist Krefeld. "Sounds like Heimat" taucht gemeinsam mit den Musikern ein in die Kulturszene, lokale Besonderheiten aber auch den Alltag der Menschen. Wie ticken die Stadt und ihre Bewohner? Jeder der drei Musiker macht seine ganz eigenen Erfahrungen.


Und die von Dominik Buch sind "durchaus positiv". "Ich hätte nicht gedacht, dass die Stadt so viel Natur und Grün bietet - auch im Zentrum. Außerdem imponiert mir die hiesige Kulturszene und das sportliche Angebot."
All diese Eindrücke will er in seiner "Krefeld-Hymne" verpacken. "Es soll kein Stadtporträt werden, vielmehr möchte ich Emotionen einbinden", sagt der 27-Jährige, der seinen Song am kommenden Samstag im Südbahnhof  beim "Sounds like Heimat"-Konzert aufführen wird (der Eintritt ist frei). Mit im Rennen sind seine beiden Mitstreiter "Lorelay" aus Frankfurt (Main) und Fee Badenius aus Witten.

Sein Fazit: "Krefeld ist provinziell im positiven Sinne." Wie dies dann klingt, erfahren alle spätetstens am Dienstag, 25. August, ab 20.15 Uhr im WDR-Fernsehen.