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Telefonaktion
Risiko Darmkrebs: Was kann ich tun?

Telefonaktion: Risiko Darmkrebs: Was kann ich tun?
Auch Prof. Tobias Zekorn beantwortet bei der Telefonaktion Leserfragen. FOTO: Alexianer
Krefeld/Tönisvorst. Die Experten der Krankenhäuser Maria-Hilf Krefeld und Tönisvorst beantworten am Donnerstag, 16. März von 16 bis 18 Uhr am Lesertelefon Fragen rund um den gefährlichen Darmkrebs und die Möglichkeiten der Früherkennung und Behandlung

Darmkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung des Dick- und des Enddarms. 2012 erkrankten nach Angaben des Dt. Krebsforschungszentrums mehr als 62.000 Menschen in Deutschland an Darmkrebs.

26.000 Menschen verstarben daran, obwohl diese Krebsart im Frühstadium gut diagnostiziert und dann auch gut behandelt werden kann. Aus diesem Grunde wollen die Darmkrebs-Experten der Krankenhäuser Maria-Hilf Krefeld und Tönisvorst im "Krebsmonat" März darüber aufklären, wie wichtig Früherkennung ist. Denn der Großteil der Erkrankungen wäre durch gezielte Vorsorge vermeidbar.

Neben der genetischen Veranlagung spielt die Ernährung eine wesentliche Rolle bei der Risikoeinschätzung für Darmkrebs.
Darmkrebs entsteht meist im höheren Alter und ist heilbar, wenn die Erkrankung frühzeitig erkannt wird.

Sogar bevor der Krebs als solcher zu diagnostizieren ist, können Darmpolypen, zunächst gutartige Wucherungen der Darmschleimhaut, entfernt werden, wodurch das Krebsrisiko entscheidend sinkt. Denn meist nimmt Darmkrebs von Polypen seinen Ausgang. Ab dem 50. Lebensjahr zahlen die Krankenkassen einen jährlichen Okkultbluttest, der den Stuhl auf Blut hin als Hinweis auf eine mögliche Krebserkrankung untersucht.

Ab 55 Jahren übernehmen die Krankenkassen auch die Darmspiegelung als Vorsorge. Die Darmspiegelung, auch Koloskopie genannt, hat nicht nur diagnostischen Charakter. Wichtig ist, dass dabei entdeckte Polypen direkt entfernt und untersucht werden können.

Die Behandlung des Darmkrebs ist eine interdisziplinäre Aufgabe. Deshalb stehen den Lesern am Telefon Gastroenterologen, Visceralchirurg und Onkologin zur Verfügung, um die Fragen zu Vorsorge, Früherkennung, Diagnostik und Therapie umfassend zu beantworten.
Die Telefone sind Donnerstag, 16. März, von 16 bis 18 Uhr geschaltet. Mit dabei sind:

Dr. Daniela Celikel-Becker, Oberärztin der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Innere Medizin, Schwerpunkt Onkologie, Krankenhaus Maria-Hilf Krefeld unter Tel. (02151) 334–1596

Prof. Dr. Tobias Zekorn, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie, Krankenhaus Maria-Hilf Tönisvorst unter Tel. (02151) 334–1597

Dr. Stefan tho Pesch, Leitender Arzt der Abteilung für Gastroenterologie, Krankenhaus Maria-Hilf Krefeld unter Tel. (02151) 334–1598

Dr. Adam Gorzawski, Kommissarischer Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie, Krankenhaus Maria-Hilf Krefeld unter Tel. (02151) 334–1599