1. Niederrhein

Schaffrath: Erst aufräumen – dann durchatmen

Serie „Praktisches aus dem Wohn-Alltag“ - Teil 1 : Erst aufräumen – dann durchatmen

„Lerne Ordnung, liebe sie, sie erspart dir Zeit und Müh.“ Diesen Spruch kennen viele von ihren Eltern oder Großeltern. Sie haben damit nicht unrecht, denn wer seine Umgebung in Ordnung hält, fühlt sich wohler, spart Zeit und Geld.

Um das große Aufräumen nicht ständig vor sich herzuschieben, hilft eine Grundstruktur, die sich mit wenigen Tricks einrichten lässt. Sie befreit die Wohnung von Ballast, und wichtige Dinge finden sich schneller. Deshalb ist Ordnung eigentlich was für Faule.

Ordnung ist ein ständiger Prozess und dabei sehr individuell. Einerseits bringt sie die Wohnung zur Geltung, wodurch sie größer und klarer wirkt. Andererseits haben penibel aufgeräumte Räume den Charme eines unbewohnten Hotelzimmers, weil man vergeblich nach einem Lebenszeichen der Bewohnenden sucht. Also am besten nicht alles wegsperren. Dinge, die man liebt und die für einen Bedeutung haben, dürfen und sollen sichtbar bleiben. Was nötig und nützlich, jedoch nicht so ansehnlich ist, kommt in Boxen oder hinter geschlossene Türen. Allerdings nicht wahllos.

Das Zauberwort heißt: Kategorisieren. Egal was man hat, es muss einen festen Stellplatz dafür geben und wenn das in Kisten ist, dann müssen sie entsprechend beschriftet sein.  Chaos ade – praktische Helfer unterstützen beim stilvollen Verstauen. Es gibt sie in jedem Format: Regal, Container, Sideboard, Rollwagen, Kisten, Truhen und Organizer. Es sind oft die kleinen Dinge, die Ordnung schaffen und halten einfacher machen. Körbe stehen da ganz oben auf der Liste, egal ob für das Altpapier oder die Wolldeckensammlung im Wohnzimmer. Im Kinderzimmer helfen sie selbst den Kleinen, das Durcheinander aus Kuscheltieren, Spielzeug, Wachsmalern und Büchern zu bändigen. Kompakte und flexible Aufbewahrungslösungen sind in den eigenen vier Wänden sehr nützlich. Den Überblick auf dem Schreibtisch oder in der zettelbasierten Buchführung zu behalten, ist mitnichten viel einfacher, als in einem Kinderzimmer einen „betretbaren“ Zustand zu etablieren. Aber auch hier sind Ordnungshüter praktisch. Kleine Kisten und Kästen helfen, das Papierchaos aus Tankquittungen und Post in den Griff zu bekommen. In einem Container wiederum lässt sich all das verstauen, was man mit einem Handgriff wiederfinden muss: Stifte, Klebezettel, Briefumschläge.

Das Sortiment aus Boxen und Körben, Containern und Organizern (selbst fürs Bad oder die Beautysachen) ist riesengroß. Das Angebot an praktischen und attraktiven Helfern reicht von A wie Ablagekorb bis Z wie Zeitungsständer. In der Küche beispielsweise sind Übersicht und Erreichbarkeit entscheidend. Perfekt für Spülbürste, Schwamm und Spülmittel sind ebenso schlichte wie durchdachte Behälter, die am Rand der Spüle Platz finden. Pfiffig sind magnetische Spültuch- oder Schwammhalterungen, die dezent an der Beckenwand haften und den Lappen griffbereit halten. Becher oder Organizer sorgen dafür, dass Kochlöffel, Schneebesen und Co. allzeit zur Hand sind. Freiraum auf der Arbeitsfläche entsteht durch Haken und Leisten: Dort übersichtlich aufgehängt, warten Tassen, Küchenrolle, Siebe, Kellen und Topflappen auf ihren Einsatz. Gewürzdosen mit magnetischer Unterseite setzen Kräuter platzsparend an Kühlschrank oder Pinnwand.

Gerade in der Küche verbirgt sich oft so manches auch hinter der Schrankwand. Mit einem Gewürzregal herrschen Platz und Klarheit im Schrank. Vorratsdosen mit Aromaverschluss gewährleisten nicht nur die korrekte Lagerung von Kaffee, Zucker oder Nudeln, sondern auch eine entsprechend längere Haltbarkeit. Im Topfschrank bewirken Topfdeckelhalter wahre Wunder beim Ordnung schaffen. Im Kühlschrank sind eine formschöne Butterdose, Frischhalteschale mit Abtropfgitter oder auch ein Servierteller mit Deckel Tipps für das Plus an Hygiene und Übersichtlichkeit. Wer Ordnung hält, ist zu faul zum Suchen, heißt es. Und: Man fühlt sich gleich wohler.