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Bottermaat in Hüls

Bottermaat
Frisch: Der Gemüsemarkt bildet den Mittelpunkt des Hülser Ortsfestes, insbesondere das Angebot an Breetlook. FOTO: Müller
Hüls . Am Sonntag, 16. September,  feiert Hüls seinen traditionellen Bottermaat. Knapp 100 Handwerkerstände mit alten Künsten säumen den Ortskern, auf zwei Bühnen erklingt Musik und die Geschäfte sind von 11 - 18 Uhr verkaufsoffen. Von Ernst Müller

Anders als der Name vermuten lässt, gibt es auf dem Bottermaat nicht nur "ju-e Botter" und frisches Gemüse. Auch Musik und Tanz auf zwei Veranstaltungsbühnen sind angesagt sowie eine lange Handwerkermeile.
Natürlich beteiligen sich auch die Hülser Gastronomien an dem Festsonntag. Die Geschäfte des Werberings haben von 11-13 Uhr geöffnet. Überdies stehen Hülser Sehenswürdigkeiten offen:


Zu nennen ist in erster Linie die Hülser Burgruine mit dem restaurierten Rittersaal, aber auch das Heimatmuseum an der Konventstraße mit dem Zugang zur ältesten Kirche von Hüls, der Konventkirche. Der Turm der Pfarrkirche St. Cyriakus ist zur Besteigung geöffnet. Die Hülser Bücherei gleich hinter der Pfarrkirche veranstaltet einen großen Bücherbasar.


Knapp 100 Stände zählt der Handwerkermarkt. Darunter sind historische Gewerke wie Schmied, Scherenschleifer, Töpfer und viele andere. Auch Kunsthandwerker und Künstler sind vertreten, ebenso Vereine und Karnevalsgesellschaften.


Auf den beiden Veranstaltungsbühnen beginnt das Programm um 11 Uhr. Abwechselnd treten Musiker und Sänger, Tänzer und Künstler auf. Für 14 Uhr ist eine große Mitsingaktion mit Linda Lu geplant. Um 14.45 Uhr weiht ein Hundeflüsterer in die Geheimnisse der Hundeerziehung ein.


Der Bottermaat ist 1977 vom Werbering Hüls aus der Taufe gehoben worden und hat sich rasch zum Renner entwickelt. Dieses Jahr erlebt der malerische Ort bereits die 42. Auflage. Nach wie vor wird der Markt vom Werbering organisiert.


Wer keinen allzu weiten Weg hat, sollte möglichst mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV kommen. Denn die Zahl der verfügbaren Parkplätze ist begrenzt.