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Überraschung: Olaf Mast verlässt die HSG

HSG feierte 23:18-Sieg gegen Volmetal
HSG feierte 23:18-Sieg gegen Volmetal FOTO: Samla
Krefeld. Dies ist eine dicke Überraschung: Die HSG Krefeld, aktuell Tabellenzweiter der 3. Handballbundesliga West, wird im Jahr 2018 nicht mehr von Cheftrainer Olaf Mast betreut. Dies verkündete der Verein auf seiner Facebook-Seite. Der Trainer bat die Geschäftsführung aus privaten und beruflichen Gründen um eine sofortige Beendigung der ursprünglich bis zum Sommer 2018 datierten Vereinbarung.

 

"Ich war seit der Geburtsstunde der HSG mit viel Engagement, Leidenschaft und Herzblut dabei – es ...war eine tolle Zeit. Ich wünsche der Mannschaft und dem Club für den erfolgreich eingeschlagenen Weg nur das Allerbeste" stellt Olaf Mast klar und betont, dass man sich in Freundschaft trennt.

Ob er dem Handball in irgendeiner Form weiter erhalten bleiben wird, ließ er offen.

"Der Handballsport in meiner Geburtsstadt liegt mir nach wie vor sehr am Herzen und das wird auch künftig so bleiben. Sportlich haben wir Höhen und Tiefen gehabt. Leider haben uns etliche schwere und langwierige Verletzungen auf zentralen Positionen in der insgesamt tollen Saison 2015/16 den Titel gekostet" erinnert sich Mast genauso wie an die letztjährige Seuchensaison, in der die Pechsträhne einfach nicht abreißen wollte und teilweise gerade noch ein spielfähiges Team zustande gebracht werden konnte.

"Der inzwischen eingeleitete Umbruch mit dem Umzug in die Glockenspitzhalle verlief bis auf die Niederlagen in Minden und Menden bisher erfolgreich." so der scheidende Coach.

Die Geschäftsführung der HSG Krefeld wird dem Wunsch des Trainers entsprechen und den laufenden Vertrag auflösen. "Olaf war zusammen 3 Jahre bei Adler, 2 Jahre bei Uerdingen und ist im 5.Jahr bei der HSG Krefeld – wir arbeiten also nahezu seit 10 Jahren zusammen. Das ist eine sehr lange Zeit. Olaf hat unbestritten hohe Verdienste. Wir haben ihn gebeten die Hinrunde zu Ende zu machen, um Zeit für eine neue Lösung zu haben. Olaf hat dem zugestimmt – dafür danken wir ihm" so die beiden Geschäftsführer Thomas Wirtz und Manfred Fothen, die ebenfalls die Trennung in Freundschaft bestätigen.