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Pinguine wollen Schwung mitnehmen

Pinguine wollen Schwung mitnehmen
FOTO: Samla
Krefeld. Im ersten Spiel nach der Deutschland Cup-Pause treten die Krefeld Pinguine am Freitag (19.30 Uhr) bei den Eisbären Berlin an. Neuzugang Ilya Proskuryakov soll dann das Tor hüten. Am Sonntag (14 Uhr) folgt der Familienspieltag gegen Bremerhaven.
 
Von Jörg Zellen

Für die Krefeld Pinguine kam die Deutschland Cup-Pause eigentlich zur Unzeit. Drei Siege in Folge fuhr das Team von Cheftrainer Brandon Reid vor der Liga-Unterbrechung ein und kletterte so auf Tabellenplatz sieben. Matthias Roos, Geschäftsführer und Sportdirektor der Schwarz-Gelben, wertete dies als "schöne Momentaufnahme". Nun wollen die Pinguine den Schwung mitnehmen und ihre Mini-Sieges-Serie ausbauen.

Am Freitag steht das Verfolgerduell gegen die Eisbären Berlin, die punktgleich mit den Pinguinen auf Rang sechs stehen, an. In der Mercedes Benz Arena wird dann auch erstmals der neue Schlussmann Ilya Proskuryakov zwischen den Pfosten stehen.

"Die Eisbären sind ein sehr talentiertes Team. Wir müssen in den ersten zehn Minuten sehr achtsam sein und dürfen uns nicht wie im ersten Spiel zu viele Strafen erlauben", fordert Cheftrainer Brandon Reid, der große Stücke auf seinen neuen Goalie hält. Die beiden spielten übrigens ein Jahr gemeinsam in der russischen Top-Liga KHL.

Am Sonntag erwarten die Krefelder zum zweiten Mal in dieser Saison ihren Angstgegner aus Bremerhaven im König Palast. Die letzten neun Begegnungen entschieden die Fischtown Pinguins zu ihren Gunsten. "Es wird Zeit, dass wir diese Negativserie endlich beenden", sagt Nationalspieler Daniel Pietta.

Sportdirektor und Matthias Roos erklärte beim Pressegespräch am Mittwoch sogar scherzhaft: "Zu Bremerhaven sage ich besser nichts...." Sein Trainer hingegen ist fest davon überzeugt, "dass wir nun endlich einmal an der Reihe sind gegen sie zu gewinnen". 

Die Pinguine veranstalten am Sonntag zudem einen großen Familienspieltag mit großem Rahmenprogramm. Mitglieder des KEVin KidsClubs konnten sich im Vorfeld für besondere Aufgaben im Rahmen des Spieltags bewerben. Darunter der Job als Co-Stadionsprecher von Kristian Peters-Lach oder als Assistent des Physiotherapeuten. 

Am Rande der Bande: Matthias Roos berichtete, dass Ilya Proskuryakov vorerst ohne seine Familie in Krefeld auskommen muss. Da seine Frau und seine drei Kinder - anders als bei Kirill Kabanov - lediglich die russische Staatsangehörigkeit haben, erhalten sie derzeit kein Visum und können ihrem Mann bzw. Vater nicht nachreisen. "Mir fehlt für solche Vorgänge das Verständnis", sagte Roos mit Blick auf die derzeit gültige Gesetzeslage.