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Pinguine: „Eisenfaust“ gilt als Schleifer

Pinguine: „Eisenfaust“ gilt als Schleifer
FOTO: Getty Images
Krefeld. Marian Bazany soll neuer Co-Trainer der Krefeld Pinguine werden. Der gebürtige Slowake ist den Fans noch aus seiner Zeit als Verteidiger bei der Düsseldorfer EG bestens bekannt. Zuletzt war er Assistent von Eisbären-Coach Uwe Krupp.
 
Von Jörg Zellen

Acht Jahre lang trug Marian Bazany das Trikot der Düsseldorfer EG. Wer sich an die Derbys gegen die Pinguine erinnert, wird den deutsch-slowakischen Verteidiger nicht unbedingt als übertrieben harten Hund im Gedächtnis haben. Umso erstaunlicher ist, dass ihm einst der Spitzname "Eisenfaust" verliehen wurde. Ob dies ironisch gemeint war?

Fakt ist: Man könnte fast annehmen, dies sei für ihn Motivation gewesen. Denn nach Beendigung seiner aktiven Karriere entwickelte sich Bazany zum "Schleifer". Seit der Saison 2014/2015 betreute er die Mannschaft der Eisbären Berlin als Co-und Konditionstrainer.

Nun ist der 41-Jährige, der in Düsseldorf ein Haus hat, auf dem Sprung zu den Krefeld Pinguinen. Seine Verpflichtung soll noch in dieser Woche offiziell verkündet werden, wie aus der Bundeshauptstadt zu erfahren war.

Marian Bazany soll dann auch das Sommertraining leiten, welches am 2. Mai startet.
Bis dahin soll der Kader der Pinguine weiter Form annehmen.

Am Osterwochenende gaben die Schwarz-Gelben die Verpflichtung des norwegischen Nationalspielers Tommy Kristiansen bekannt. Der 1,89 Meter große und 102 Kilogramm schwere Außenstürmer zeichnet sich durch seine körperbetonte Spielweise aus und ist dafür bekannt, die Fäuste sprechen zu lassen. Kristiansen wechselt von den Stavanger Oilers an den Niederrhein.

"Ich wollte eine neue Herausforderung und eine neue Liga kennenlernen. Ich habe viel über Krefeld gehört und bin gespannt, was wir nächste Saison erreichen werden", sagte Krefelds "Premieren-Norweger."