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HSG Krefeld
Die „Eagles“ in Aufbruchstimmung

HSG Krefeld: Die „Eagles“ in Aufbruchstimmung
HSG-Pressesprecher Andre Schicks, Harald Schulze von der Sparkasse, HSG-Geschäftsführer Thomas Wirtz und Siegfried Thomassen von der Sparkasse (r.) präsentieren das neue Maskottchen „Eddie the Eagle“. FOTO: Samla
Krefeld. Die Verantwortlichen der HSG Krefeld präsentierten nicht nur ihr neues Maskottchen "Eddie the Eagle", sondern auch die Fortschritte in der Glockenspitzhalle und den Stand der Saisonvorbereitung. Von Peter Reuter


Den letzten Neuzugang der Saison präsentierte Donnerstag die HSG Krefeld. "Eddie the Eagle" heißt der schwarz-gelbe Adler, in Anlehnung an den britischen Skispringer der 80er Jahre und das Vereinswappen, und soll dem Handballklub in der Region ein Gesicht geben.

"Mit großem Humor und natürlich als Kinderfreund wird das neue Maskottchen ab sofort bei allen öffentlichen Auftritten, den Heimspielen und PR Terminen mit von der Partie sein", erklärt HSG-Pressesprecher Andre Schicks. Und mit dem Sparkassen "S" auf dem Trikot bringt er gleichzeitig die enge Zusammenarbeit mit dem Finanzinstitut zum Ausdruck.

"Krefeld ist mit seinen vielen Vereinen auch eine Handballstadt und die HSG der Leuchtturm", ist sich Siegfried Thomassen von der Sparkasse sicher. Ebenso wie er, drückten auch die Verantwortlichen der HSG, allen voran Geschäftsführer Thomas Wirtz, Enthusiasmus und Aufbruchstimmung aus. "'Eddie' ist ein weiteres Puzzleteilchen in unserer Entwicklung und auf dem Weg noch professioneller zu werden."

"Glockenspitzhalle ist wie ein Startschuss"


Mehr als nur ein "Teilchen" dürfte aber wohl der Umzug in die Glockenspitzhalle für die "Eagles", wie sich der Klub fortan auch selber nennen möchte, sein. "Der Umzug dorthin ist wie ein Startschuss für uns", so Wirtz.

Viele Arbeiten wurden bereits unter Mithilfe der Stadt, Sponsoren und Freunden des Vereins erledigt. Darunter auch die längst überfällige Sanierung der Sanitäranlagen. "Auch der VIP-Raum erstrahl hell, es gibt in der Halle nun funktionierendes Internet, wir haben eine tolle LED-Videowand und sind noch nicht fertig", meint Wirtz.

Aktuell würden noch Hunderte Meter Kabel verlegt, die Musikanlage wird repariert und ausgetauscht und auch andere Arbeiten, wie das Anbringen der Fangnetze hinter dem Tor, stehen an. "Am 19. August wollen wir dann fertig sein", hofft Wirtz. Dann steht das letzte Testspiel der Vorbereitungsphase an, ehe es nur eine Woche später ernst wird. "Alle freuen sich auf den großen Ligastart mit einem Heimspiel gegen die SG Ahlen am 27. August um 16 Uhr", meint Schicks.


Dann hätten in der Halle rund 1500 Zuschauer Platz, die sich auf eine erfolgreiche Saison freuen. "Wir sind in der Spitze und Breite besser aufgestellt. Dennoch sind viele starke Gegner in dieser Liga. Sollten wir aber am Ende oben stehen, dann wollen wir auch aufsteigen. Bis dahin ist es aber ein weiter Weg. Wir gehen deshalb mit der nötigen Demut und Bescheidenheit in die Saison", erklärt Geschäftsführer Wirtz.