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Zweimal brennen Grünabfall-Haufen in Kempen-Schmalbroich
Brandstiftung oder Zufall?

Brandstiftung?
Brandstiftung? FOTO: Feuerwehr Kempen
Kempen. Erneut musste der Löschzug Schmalbroich in der Nacht zum gestrigen Dienstag zu einem Flächenbrand ausrücken.

34 Wehrleute mit drei Fahrzeugen wurden um 1.15 Uhr zum Nikolausweg gerufen. Dort brannten laut Einsatzleiter Norbert Eidner auf einer Fläche von mehreren Quadratmetern Äste, Gestrüpp und Unterholz auf einem Privatgrundstück. Etwa 45 Minuten brauchten die Wehrleute, um die Flammen abzulöschen. 

Bereits am vergangenen Samstag um kurz vor sieben Uhr abends musste der Löschzug zu einem ähnlichen Flächenbrand ausrücken, der sich sogar zu einem gefährlichen Großbrand hätte entwickeln können. Dichter Rauch wies den Wehrleuten den Weg zum Lagerplatz für Grünschnitt am Friedhof Berliner Allee. Der dort gelagerte Haufen aus mehreren hundert Kubikmetern Zweigen und Ästen stand zu Teil in Flammen.

Den dreißig Wehrleuten gelang es, in mehr als drei Stunden die Glutnester endgültig abzulöschen. Dafür mussten 300 Meter Schlauchleitung verlegt werden. Mehrere Radlader waren im Einsatz, um den nicht brennenden Teil des Haufens abzutrennen und in eine sichere Entfernung wegzutransportieren.

Die Polizei ermittelt jetzt die Brandursache. "Leider ist es nicht auszuschließen, dass eine Brandstiftung dem Löschzug Schmalbroich den ersten richtigen Frühlingsabend verdorben hat", so Johannes Dicks, Pressesprecher der Feuerwehr.

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