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Werbung in der Bus-Erlebniswelt

Werbung in der Bus-Erlebniswelt
FOTO: Zellen
Krefeld. Der "Baubus" des Bauindustrieverbands NRW informierte am Dienstag Krefelder Schüler über 22 verschiedene Ausbildungsberufe. Von Jörg Zellen


Das quietschgelbe, 18 Meter lange Vehikel fällt gleich ins Auge. Kein Wunder also, dass es die meisten Schüler gar nicht abwarten können, endlich einzusteigen und sich umzuschauen. Der "Baubus" des Bauindustrieverbands NRW machte am Dienstag in Krefeld Halt. Auf dem Betriebshof der Gebr. Kickartz GmbH am Bäkerpfad informierte das Team um Ausbildungsberater Gregor Patora Siebt- bis Zehntklässler der Josef-Hafels-Schule über 22 verschiedene Ausbildungsberufe im Baugewerbe.

"Das Nachwuchsproblem hat uns bereits überrollt. Die jungen Menschen interessieren sich häufig mehr für sogenannte Modeberufe", berichtet Roland Rokoch, Personal- und Ausbildungsleiter der Firma Kickartz und ergänzt: "Wir müssen Werbung für unseren Berufszweig machen."

Da kommen Gregor Patora und seine Kollegen wie gerufen. 2016 informierten sie im "Baubus", der NRW-weit unterwegs ist, gut 12 000 Schüler und versuchten sie für ein Praktikum zu begeistern.

Im überaus interessant gestalteten Inneren des 18 Meter-Gefährts erfahren die jungen Besucher an verschiedenen Mitmach-Stationen Wissenswertes rund um das Baugewerbe. Sie können sich beim "Rohr-Labyrinth" oder "Bau-Memory" ausprobieren, erfahren zudem an einer Digital-Station wo es freie Ausbildungsplätze gibt.

Zu jedem Bus-Aufenthalt gehört auch ein kurzer Vortrag. Gregor Patora erläutert, welche Voraussetzungen für die speziellen Berufe vorhanden sein müssen. Auch die Verdienstmöglichkeiten werden selbstverständlich angesprochen.

900 Ausbildungsplätze bietet die NRW-Baubranche jedes Jahr an. Bei der Gebr. Kickartz GmbH starten jährlich vier neue Straßen- und Gleisbauer ins Berufsleben, wie Roland Rokoch berichtet. Die Firma Kickartz kooperiert schon länger mit der Josef-Hafels-Schule. "Eigentlich sollte der "Bau-Bus" dort Halt machen, doch die Einfahrt ist zu klein ist", sagt Rokoch schmunzelnd.