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Vortrag in Krefeld
Stirbt die Biene, stirbt der Mensch?

Vortrag in Krefeld: Stirbt die Biene, stirbt der Mensch?
FOTO: Symbolfoto pixabay
Krefeld. Wussten Sie schon: Mehr als die Hälfte der in Deutschland vorkommenden Bienenarten sind in ihrer Art bedroht. Im Trend geht der Bestand von Insekten sogar um mindestens 75 Prozent zurück. Für den Mensch hat das fatale Auswirkungen....

 

denn durch die geringere Anzahl an Bienen können nur wenige Pflanzen bestäubt werden: Weniger Äpfel, weniger Pflaumen, weniger Tomaten und weniger Nahrungsmittel sind die Folge. Der Krefelder Imkerverein 1881 möchte dagegen vorgehen: Dazu ist nicht nur Eigeninitiative, sondern auch Lobbyarbeit gefragt.

Am 11. Oktober lädt der Verein um 20 Uhr in den Krefelder Schlachthof an der Dießemer Straße ein, um Interessierten über Forschungszahlen über das Bienen- und Insektensterben in einem Krefelder Naturschutzgebiet zu informieren und gleichzeitig in die Diskussion zu gehen.

Als Gastredner wird Dr. Andreas Müller vom entomologischen Verein Krefeld zu Gast sein, der seit vielen Jahren das Insektensterben in Krefeld auch anhand von Zahlwerten dokumentiert und schon häufig Alarm geschlagen hat. "Wirt freuen uns Herr Dr. Müller als Gast zu begrüßen und sind sicher, dass eine spannende Diskussion entstehen wird", sagt Marian Amend als Mitglied des Krefelder Imkervereins und Hausherr.

"Wir versuchen eine Antwort darauf zu finden, was mögliche Ursachen des Insektensterbens sind und werfen die Frage in den Raum, ob durch das Sterben der Biene auch der Mensch bedroht ist." Der Eintritt zum Abend ist frei, der Imkerverein freut sich über Spenden zum Erhalt des Artenschutzes.