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Bundestags-Austauschprogramm PPP
Junger Fischelner geht als Juniorbotschafter in die USA

Bundestags-Austauschprogramm PPP: Junger Fischelner geht als Juniorbotschafter in die USA
FOTO: jps
Krefeld . David Termast hat sich für ein USA-Stipendium des Bundestags qualifiziert. Der 2,06 Meter große Schüler der Gesamtschule Kaiserplatz geht für ein Jahr an eine Highschool in Michigan - und soll dort den Amerikanern auch Deutschland näher bringen. Von Jan Popp-Sewing

Am Donnerstag steigt der 16-Jährige in den Flieger über den Atlantik. Vor ihm liegt ein Jahr im 1300-Einwohner-Örtchen Saranac im nördlichen Bundesstaat Michigan.

Der Fischelner ist höchst gespannt, die USA interessieren ihn seit Jahren sehr: "Mein bester Freund in der fünften Klasse kam aus den USA", berichtet Termast. 

Möglich wird der Austausch durch das Parlamentarische Patenschaftsprogramm des Bundestags (PPP). aus jedem Wahlkreis darf ein Jugendlicher in die USA fliegen - die Auswahl trifft der jeweilige Parlamentarier.

Termast überzeugte den Abgeordneten Ansgar Heveling (CDU) in erster Linie durch Wissen und vor allem seine Offenheit - ein wichtiges Kriterium, schließlich ist der junge Krefelder auch als eine Art Juniorbotschafter in den USA, der die Amerikaner auch besser über Deutschland informieren soll.

Punkten dürfte der 16-Jährige auch auf sportlichem Gebiet. Bei Adler Königshof spielt er Handball und pfeift auch Spiele als Schiedsrichter. Seinen Gasteltern bringt er als Geschenk denn auch einen Handball mit (das Spiel ist in den USA allerdings weitestgehend unbekannt).    

Vor Ort wird er sich wohl eher beim Basketball ausprobieren - seine 2,06 Meter Körpergröße geben dem Jugendlichen da gute Startbedingungen.  

Langweilig dürfte es für Termast kaum werden: Seine Gasteltern haben Sohn und Tochter (16 und 15), und zusätzlich ist dort auch noch ein spanischer Austauschschüler zu Gast.     

Nach der Ankunft darf der junge Fischelner erstmal mehrere Wochen lang keinen Kontakt zu seinen Eltern aufnehmen, um sich ganz auf die neue Umgebung konzentrieren zu können.

Die Heimat will er dafür mit einem Blog auf dem laufenden halten...