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Celenus übernimmt Mehrheit bei Krefelder Inoges Holding
Franzosen kaufen Salvea

Celenus übernimmt Mehrheit bei Krefelder Inoges Holding: Franzosen kaufen Salvea
Das Salvea-Gesundheitszentrum an der Krefelder Westparkstraße. FOTO: jps
Krefeld. Der Klinik-Betreiber Celenus hat soeben den Kauf der Mehrheit bei der Krefelder Inoges Holding bekannt gegeben. Die Inoges betreibt 30 Reha-Einrichtungen mit rund 1000 Mitarbeitern, unter anderem das Krefelder Salvea-Gesundheitszentrum. Von Jan Popp-Sewing

Susanne Leciejewski. Vorstandsvorsitzende von Celenus, sieht die Übernahme des 74,9 Prozent Anteils von Inoges als strategische Partnerschaft: Celenus betreibt Reha-Kliniken, Inoges vor allem ambulante Reha-Zentren - der Markt für ambulante Hilfen ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen.

"Wir werden so zu einem führenden Anbieter im deutschen Rehabilitationsmarkt. Wir wollen beide Geschäftsfelder zukünftig weiterentwickeln und ausbauen, damit unsere Patienten Dienstleistungen aus einer Hand erhalten", sagt Susanne Leciejewski.

Die Celenus mit Sitz in Offenburg ist eine Tochter des französischen Unternehmens Orpea. Welchen Preis die Celenus für den Mehrheitsanteil gezahlt hat, wird vertraulich behandelt. 

Für die Patienten ändere sich nichts, betont Leciejewski. Auch müsse keiner der Inoges-/Salvea-Mitarbeiter Angst haben, seine Stelle zu verlieren. Die Inoges wird auch weiter von der Zentrale im frisch sanierten ehemaligen Offizierskasino am Konrad-Adenauer-Platz geleitet.

Wolfgang K. Hoever, der die Inoges vor 30 Jahren gegründet hat, bleibt dem Unternehmen in Leitungsfunktion erhalten. Im Raum Krefeld betreibt er mit Salvea Reha-Einrichtungen an der Westparkstraße (Gesundheitszentrum mit 120 Mitarbeitern), am Krankenhaus Maria-Hilf, der Klinik Königshof, dem Krankenhaus in St. Tönis und dem Rheinischen Rheumazentrum in Meerbusch.