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Gaststätte und Ärztehaus
Et Bröckske soll wieder öffnen

So soll das neue "Et Bröckske" aussehen
So soll das neue "Et Bröckske" aussehen FOTO: Lucas Architekten
Krefeld. Das verfallende Traditionslokal "Et Bröckske" soll wiederbelebt werden. Ein Investor plant, das Haus zu sanieren und das Erdgeschoss an einen Gastronomen zu verpachten. Darüber - und im neugebauten Nachbarhaus - sollen Arztpraxen entstehen.   Von Jan Popp-Sewing

Die denkmalgeschützte Fassade soll während der Bauzeit eingerüstet und erhalten werden. Das Lokal am Göldenbachplatz ist vielen Krefeldern ein Begriff. 

Der Krefelder Architekt Rainer Lucas erwartet in den kommenden Wochen die Genehmigung des Bauantrags. 2018 könnten die Bauarbeiten beginnen, die 1,5 bis zwei Jahre dauern würden. Frühenstens Ende 2019 könnte dann das Bröckske wieder öffnen.

Mit dem Denkmalschutz seien alle Details besprochen. Das marode "Bröckske"-Gebäude soll komplett entkernt und innen neu errichtet werden. Daneben entsteht ein modern verklinkertes Ärztehaus in gleicher Höhe. 
Am Ende sollen Bröckske und Neubau nach außen hin wie zwei Gebäude wirken, innen bilden sie aber dank durchgehender Decken eine Einheit.

Der Plan sieht vor, dass es im Erdgeschoss des Bröckske wieder Gastronomie geben wird. In den oberen Etagen und im Neubau werden Arztpraxen angesiedelt.

Im Erdgeschoss des Neubaus könnte eine Apotheke einziehen. Ein ähnliches Ärztehaus-Konzept ist bereits am Luisenplatz erfolgreich aufgegangen.

Die Bröckske-Fassade wird saniert und erhalten. Zum Platz an der Alten Kirche hin werden die Fenster bis zum Boden hin vergrößert - der Innenraum (je nach Zuschnitt mit Platz für bis zu 160 Gäste) wird dadurch heller. Tische könnten dann auf beiden Seiten des Lokals aufgestellt werden (also auf dem Platz an der Alten Kirche und dem Göldenbachplatz).