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Serie: Pinguine-Fan radelt nach Rosenheim: Nach Extra-Tipp-Bericht: Starbulls, Pinguine und Presse reagieren

Serie: Pinguine-Fan radelt nach Rosenheim : Nach Extra-Tipp-Bericht: Starbulls, Pinguine und Presse reagieren

Diese Radtour schlägt jetzt schon hohe Wellen. Der Krefelder André Derksen befindet sich seit Montag auf einem außergewöhnlichen Trip gen Süden. Mit seinem unmotorisierten Zweirad machte sich der 33-Jährige auf den Weg nach Rosenheim.

Der glühende Fan der Krefeld Pinguine nutzt seinen Urlaub für diese Tour, die auch für ihn eine bis dato unbekannte Herausforderung darstellt. „Meine längste Fahrt ging nach Koblenz, das waren knapp160 Kilometer“, berichtet der Mitarbeiter von Edeka Kempken im Gespräch mit unserer Zeitung. Exakt diese Strecke radelte er nun am ersten Tag seiner Reise (wir berichteten).

Am Dienstag ging es dann schließlich weiter rund 133 Kilometer bis nach Worms, wo André Derksen abermals seinen Schlafsack auspackte, um zu übernachten. Auf kostspielige Hotels oder Pensionen verzichtet der Anhänger der Schwarz-Gelben bewusst.

Die Berichterstattung des Extra-Tipp zahlte sich für den Krefelder übrigens schon aus. Zunächst wurde seine Anfrage an die Starbulls Rosenheim, ob er nach der Ankunft sein Fahrrad im Stadion abstellen könne, negativ beantwortet. „Nun schrieben sie, dass es einen sicheren Stellplatz gebe. Auch die Pinguine haben sich gemeldet und mir angeboten, ich könnte das Rad während des Spiels im Materialwagen abstellen“, berichtet der 33-Jährige, der nach Erscheinen des Online-Artikels zahlreiche Nachrichten erhielt, freudig. Überdies boten ihm die Rosenheimer auch eine Freikarte für die Partie an. Doch darauf verzichtet Derksen, sagt: „Ich habe mir schon online ein Ticket gekauft. Die Freikarte sollen sie lieber jemandem geben, der weniger Geld hat.“ Apropos Reaktionen: Auch die Kollegen einer Rosenheimer Zeitung meldeten sich beim Krefelder und wollen ihn am Freitag in Oberbayern in Empfang nehmen und interviewen.

Nach einer kühlen Nacht setzte der Krefelder am Mittwochmorgen seine Tour fort. Seine nächste Station: „Ich möchte mindestens bis Bietigheim kommen. Das wären dann 115 Kilometer.“

Vor dem Spiel der Pinguine am Freitag im Alpenvorland möchte André Derksen übrigens noch unbedingt auf dem Rosenheimer Friedhof vorbeischauen, um das Grab des legendären Meistertorhüters von 2003, Robert Müller, zu besuchen. „Die Zeit rechne ich auf jeden Fall ein“, sagt er.