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Krefeld Pinguine verlieren 0:3 in Regensburg

Siegesserie gerissen : Pinguine verlieren in Regensburg 0:3

Die Krefeld Pinguine haben ihr Auswärtsspiel gegen die Eisbären Regensburg am Sonntagabend mit 0:3 verloren. Nach der Sicherung der Pre-Playoffs-Teilnahme am Freitag, haben es die Pinguine in den letzten beiden Spielen der Hauptrunde trotzdem selbst in der Hand die direkte Playoff-Qualifikation zu erreichen.

Die Pinguine taten sich im ersten Drittel in der ausverkauften Donau-Arena sehr schwer gegen engagierte Hausherren. Dank KEV-Goalie Felix Bick hielten die Seidenstädter in den ersten 20 Minuten sehr gut mit. Doch nach einem Schlitzohren-Pass von Marvin Schmid auf Nikola Gajovsky in der 18. Minute, mussten die Pinguine den Führungstreffer der Eisbären hinnehmen. Schmid ließ Bick und seine Verteidiger auf einen Bauerntrick spekulieren, legte das Spielgerät jedoch gegen seine Laufrichtung am Tor vorbei und servierte Gajovsky so seinen achten Saisontreffer auf dem Silbertablett.

Im zweiten Spielabschnitt kam der KEV deutlich besser ins Spiel. Leider hatte Bick mit Thomas McCollum einen ebenbürtigen Kontrahenten auf der anderen Seite des Eises. Der Eisbären-Goalie zeigte gerade im zweiten Drittel einige wichtige Paraden und hielt den Angriffsbemühungen der Pinguine stand. Die Schwarz-Gelben gingen folglich mit einem Rückstand in das letzte Drittel.

Dort sollten die Hausherren in der 45. Minute in Überzahl für die Vorentscheidung sorgen. Während Jerome Flaake eine Strafe wegen Hakens verbüßte, wartete Verteidiger Jakob Weber ab, bis der Verkehr vor Felix Bick zu groß wurde und er den verdeckten Schuss des 28-Jährigen nicht kommen sehen konnte. Sieben Minuten später sollte Corey Trivino, der in Abwesenheit DEL 2-Topscorers Andrew Yogan den Goldhelm trug, den Schlusspunkt in der Partie setzten. Nach einer Unstimmigkeit in der KEV-Hintermannschaft, war Trivino zum Alleingang enteilt und ließ Bick auf der Stockhandseite keine Chance.

Trotz der Niederlage haben die Pinguine die Chance noch aus eigener Kraft auf den sechsten Platz, dem ersten zur direkten Playoff-Qualifikation, vorzurücken. Dafür geht es am Freitag nach Selb. Zum letzten Spiel der Hauptrunde empfangen die Pinguine am kommenden Sonntag noch den amtierenden DEL 2-Meister Ravensburg, der derzeit mit nur einem Punkt vor den Pinguinen auf Platz 5 steht.

Cheftrainer Greg Poss sagte anschließend: „Die Eisbären waren heute das bessere Team. Sie haben die entscheidenden Sachen richtig gemacht und mehr Zweikämpfe gewonnen. Wir hingegen haben zu viele Scheiben leichtsinnig abgegeben Das einzig gute ist, dass wir mit den heutigen Ergebnissen weiterhin aus eigener Kraft den sechsen Platz erreichen können.“