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Neues Serviceportal der Stadt Krefeld

Neues Serviceportal der Stadt Krefeld : Chatbot "Kredo" lernt täglich dazu

In ganz neuer Aufmachung und mit vielen neuen nutzerfreundlichen Funktionen präsentiert sich ab morgen (28. Februar) das Internet-Serviceportal der Stadt Krefeld. Unter anderem kann man dem Chatbot „Kredo“ Fragen stellen oder direkten Kontakt mit dem Kommunikationsteam aufnehmen.

Rund 550 Dienstleistungen bietet die Stadt online an. Zu den am häufigsten nachgefragten gehört zum Beispiel die Beantragung von Elterngeld, Sozialhilfe, Bafög oder eines Führungszeugnisses, die Genehmigung von Veranstaltungen und Informationen rund um das Thema Pflege. Der „Müll-Melder“ wird ebenfalls oft genutzt, und sehr viele Bürgerinnen und Bürger gehen online, um einen Termin in einem der Ämter zu vereinbaren. Formulare und Kontaktmöglichkeiten werden über das „Serviceportal“ zur Verfügung gestellt. Dieses soll nun nach einer Überarbeitung deutlich nutzerfreundlicher werden.

„Wir verzeichnen etwa 83.000 Zugriffe auf das Portal im Monat und zusätzlich rund 12.500 telefonische Anfragen“, berichtet Dezernentin Cigdem Bern. Nun habe man sich vorgenommen, weitere Barrieren abzubauen und die Online-Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern weiter zu verbessern. Dafür soll unter anderem „Kredo“ sorgen, der neue Chatbot, den die Stadt gemeinsam mit den Stadtwerken als zusätzliche Kontakt- und Informationsmöglichkeit zur Verfügung stellt.

Auf der Seite krefeld.de ist die neue Funktion über das Feld „Digitaler Assistent“ abrufbar: Unten rechts erscheint ein kleines Symbol mit dem Chatbot-Logo, das zum Chat führt. Sobald man in das Chat-Fenster eine Frage nach städtischen Dienstleistungen eingibt – etwa „Ich möchte einen neuen Personalausweis beantragen“ – erscheint nach kurzer Zeit ein Link auf die entsprechende Webseite, auf der ein Termin vereinbart werden kann. „Kredo“ ist, wie Cigdem Bern erläutert, ein weiterer Baustein der Smart-City-Strategie. Das „lernende System“ verweise bei Bedarf auf andere Krefelder Institutionen wie KBK, SWK oder Wohnstätte weiter, sollte die Stadt für die abgefragte Leistung gar nicht zuständig sein. Gestartet werde mit den 350 am meisten nachgefragten Leistungen.

Der Chatbot habe allerdings noch viel zu lernen, wie Lars Laicher, Leiter des Serviceportals, erklärt: „Anfangs müssen wir die Antworten teils noch manuell eingeben, aber sobald eine Anfrage zum zweiten Mal gestellt wird, antwortet ‚Kredo‘ selbstständig, und das unabhängig von der Formulierung.“ Hinzu komme in Kürze eine KI-Funktion, die eigenständig die städtischen Seiten durchsuchen kann.

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Sollte man über den Chatbot oder auf den nun übersichtlicher gestalteten Seiten nicht fündig werden, besteht die Möglichkeit, im Chat das Service-Team persönlich anzuschreiben. Eine zusätzliche Funktion für Gehörlose, die wichtige Themen in die Gebärdensprache übersetzt, sowie eine Übersetzungsfunktion für fremdsprachige Nutzerinnen und Nutzer soll bis Ende des Jahres in das Serviceportal eingebunden werden. Das Online-Ratsportal soll ebenfalls verknüpft werden, so dass öffentlich zugängliche Dokumente leichter abgerufen werden können.