1. Krefeld

Krefelder Hospizlauf bringt 11.000 Euro Spendengeld ein

Wieder eine fünfstellige Spende : Hospiz-Lauf bringt tolle Unterstützung

Die Teilnehmerzahlen haben noch nicht wieder ganz das Niveau von „vor-Corona“, aber die Stimmung und die Spendenbereitschaft waren beim „12. Krefelder Hospiz-Lauf“ im September wieder überwältigend: Im Hospiz am Blumenplatz übergaben Jochen Adrian (Vorsitzender Stadtsportbund Krefeld), SSB-Geschäftsführer Jens Sattler und Mitarbeiter Fabian Rademacher jetzt die Gesamtspende von 11 000 Euro an Prof. Roland Besser (Vorsitzender Hospiz Stiftung Krefeld) und Alexander Henes (Gesamtleiter Hospiz / Hospiz Stiftung Krefeld).

Mit dabei waren Vertreter vieler Vereine, die die insgesamt elf Startpunkte in Krefeld und St. Tönis und die rund 600 Teilnehmer/-innen am Start betreut hatten. Seit Jahren treue Unterstützer sind Michaela Rausch (Sparkasse Krefeld), Doris Balster(AOK Rheinland) sowie Mark Saxer (Wohnstätte Krefeld). Erstmals bei der Spendenübergabe war Laura Logemann (Hochschule Niederrhein). Dazu hatten die Vereine „Sport für aktive Bürger Krefeld“ und die „IG Altensport“ in ihren Reihen Spenden gesammelt.

„Nach Corona haben wir im vergangenen und in diesem Jahr deutlich mehr Unterstützer gewonnen“, freuen sich Jochen Adrian und Roland Besser. Neben den Sportvereinen beteiligten sich viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die einfach so ihre Solidarität mit dem Lauf zeigten – wie etwa auch neu der Rotary Club Krefeld. Dazu war die Beteiligung aus den Reihen der Krefelder Karnevalisten noch größer. Tania Cosman und Mitglieder des Krefelder Rennclubs betreuten in diesem Jahr einen neuen Startpunkt an der Rennbahn, von dem aus unter anderem das neue Krefelder Prinzenpaar startete.

Auch am Ziel – dem Hospiz am Blumenplatz – gab es viele Neuerungen: „Für die Kinder im Quartier und in den Läufergruppen hat Thomas Janßen mit der Spielaktion Mobifant zum zweiten Mal ein schönes Angebot gemacht. Auch das Kinderschminken im Garten war beliebt“, schildert Alexander Henes. Alle Mitlaufenden und -walkenden wurden am Hospiz herzlich empfangen und betreut: Bratwurst-Paule stärkte die Sportlerinnen und Sportler, Edeka Kempken unterstützte mit Obst, die Brauerei Königshof und BLL-Veranstaltungstechnik mit alkoholfreiem Bier und Wasser. Radio Ilbertz hatte wieder die Beschallung und Mikrofone zur Verfügung gestellt und die Krefelder und Willicher Malteser waren in einer Gemeinschaftsaktion für den Sanitätsdienst zuständig.

Wertvolle praktische Hilfe kam über die „1. Krefelder Marine“ und die Ehrenamtler des Hospizes – vom Zeltaufbau bis hin zur Versorgung der Teilnehmer mit Erfrischungen und Stärkung. „EnZo’s Eistraube“ servierte leckeres Eis, den Kühler hatte Hefe von Haag zur Verfügung gestellt. Mitglieder des Andrea Berg-Fanclubs Krefeld gaben das Obst aus. Der Hospiz Fanclub Hennef um Alfred Heimermann stellte den Kalender zugunsten der Hospiz-Arbeit vor und brachte leckeren Apfelsaft mit.

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„Der zwölfte Krefelder Hospiz-Lauf ist wieder in einer sehr herzlichen Atmosphäre und bei bestem Laufwetter abgelaufen“, freuen sich Jochen Adrian (Vorsitzender Stadtsportbund Krefeld) und Prof. Dr. Roland Besser (Vorsitzender Hospiz Stiftung Krefeld): „Es ist toll zu sehen, wie der Lauf sich von Jahr zu Jahr verändert und immer mehr Menschen aus Krefeld und den umliegenden Städten einbindet“. Rund 600 Läufer/-innen und Walker/-innen hatten sich am Morgen des 24. September von den Startpunkten in Krefeld, St. Tönis und Bösinghoven auf den Weg zum Hospiz am Blumenplatz gemacht.

Die Teilnehmerschar war noch gemischter als in den Vorjahren: Neben den Sportvereinen beteiligten sich viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die einfach so ihre Solidarität mit dem Lauf zeigten – wie etwa auch neu der Rotary Club Krefeld. Dazu war die Beteiligung aus den Reihen der Krefelder Karnevalisten noch größer. Tania Cosman und Mitglieder des Krefelder Rennclubs betreuten in diesem Jahr einen neuen Startpunkt an der Rennbahn, von dem aus unter anderem das mittlerweile inthronisierte Krefelder Prinzenpaar startete. Auch eine Gruppe aus Kindern, Ehrenamtlern und Eltern war aus dem stups Kinderzentrum gekommen, um ein Zeichen der Solidarität mit dem Hospiz am Blumenplatz zu setzen. Ebenso dabei war Dieter Hofmann, der den „Krefelder Hospiz-Lauf“ ins Leben gerufen hatte. Die SVK und die Krefelder Eislaufvereine hatten Spendengelder bei Schwimm- und Eislauf-Events erwartet.

Mit den Spendengeldern, die der SSB an die Hospiz Stiftung Krefeld Stiftung überweist, kann diese viele Angebote für die Gäste und die Angehörigen ermöglichen, die nicht über die Krankenkassen / Pflegekasse finanziert werden. „Wir sind froh über diese wertvolle Unterstützung aus der Bürgerschaft. Damit können wir Angebote für die Gäste machen wie etwa Musik- oder Aroma-Therapie und die Arbeit einer Psychologin. In der letzten Lebensphase der Menschen kommen manchmal Konflikte an die Oberfläche, bei deren Bewältigung psychologische Unterstützung wichtig ist“, so Henes. Wichtig ist ihm die Botschaft, die den Gästen und ihren Angehörigen an dem Tag wieder wurde: Es gibt Menschen, die ihnen in einer schweren Zeit helfen möchten – ohne Vorbehalt und mit viel Mitgefühl.

Auch Ende September 2024 wird es einen Benefiz-Lauf für die Hospiz Stiftung Krefeld geben. „Dann wird es der 14. Lauf sein – wir hatten ja in der Corona-Pandemie und mit den veränderten Konzepten die Zählung des ersten dezentralen Laufs 2020 auf 9.1 umformuliert. Jetzt überspringen wir die 13 und gehen direkt zur 14“, kündigt Jens Sattler, Geschäftsführer des SSB an.