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Aktuelle Infos vom Mittwoch: Nur noch 21 Infizierte - Kitas bereiten sich auf Öffnung vor

Aktuelle Infos vom Mittwoch : Nur noch 21 Infizierte - Kitas bereiten sich auf Öffnung vor

Mit der mobilen Einheit des Diagnosezentrums hilft die Stadt Krefeld aktuell im Kreis Kleve aus. Dort sind massenhafte Corona-Tests im Zusammenhang mit der Fleischindustrie notwendig geworden. Teils sind auch niederländische Arbeitnehmer betroffen.

Die Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes sind deshalb an den Vormittagen im benachbarten Kreis im Einsatz. „Wir finden es wichtig, dass wir dort unsere Hilfe anbieten – zumal durch die Tests in Kleve bei uns nichts zurückgefahren werden muss“, erklärt Stadtdirektorin Beate Zielke.

Die Unterstützung in Kleve ist auch deswegen so schnell und unbürokratisch möglich, weil die Lage in Krefeld weiterhin unauffällig bleibt. Die Zahl der aktuell Infizierten ist auf 21 Menschen gesunken, 589 Personen gelten als genesen. Unter 6903 Abstrichen waren bislang insgesamt 632 positive Tests. Die Kennzahl der neuen Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt nur noch bei drei. Lediglich acht Krefelder werden im Krankenhaus behandelt, keiner davon intensivmedizinisch. Auch die Verstöße gegen die sogenannte „Maskenpflicht“ gehen weiter zurück. Es gab lediglich einige Ansprachen in Einkaufszentren. In einer Gaststätte musste der Kommunale Ordnungsdienst einschreiten, weil Abstände nicht eingehalten und Kundendaten nicht ausreichend erfasst wurden. Auf dem Sprödentalplatz wurden 16 Personen ermahnt, weil sie gegen das Kontaktverbot verstoßen hatten.

  • Corona-Übersicht : Aktuell 235 Krefelder infiziert
  • Corona-Übersicht am Freitag : Aktuell sind 374 Krefelder infiziert
  • Corona-Übersicht : Aktuell 287 Krefelder infiziert

Am kommenden Montag, 8. Juni, startet in den Kindertagesstätten der eingeschränkte Regelbetrieb. Er entspricht der normalen Betreuung minus zehn Wochenstunden, also 35 statt 45 Stunden, 25 statt 35 und 15 statt 25 Stunden Betreuung. Für Härtefälle, die weiterhin auf eine Notbetreuung auch außerhalb dieser Zeiten angewiesen sind, sollen Lösungen gefunden werden, erklärt Jugenddezernent Markus Schön. In den Sommerferien werden die üblichen Schließungszeiten von drei Wochen normal eingehalten. „Ich bitte um Verständnis, dass die Kolleginnen und Kollegen im Betreuungssystem ihren Sommerurlaub nehmen. Sie haben während der kompletten Krise gearbeitet, um die Notbetreuung zu gewährleisten“, sagt Markus Schön.

Für die Ferienbetreuung von Kindern soll es jedoch trotz der Corona-Krise ein Ferienprogramm geben. An 43 Standorten können insgesamt 550 Kinder versorgt werden: Allerdings sind das aufgrund der geringen Gruppengröße deutlich weniger als in den Vorjahren. Der Dezernent empfiehlt deshalb, bei der Anmeldung schnell zu sein. Sie ist ab dem kommenden Montag, 8. Juni, über die Volkshochschule möglich. Nähere Infos dazu gibt es im Netz unter www.krefeld.de/krefelderferien.