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Volksbank legt Zahlen vor
Häuslebau-Boom in der Region Krefeld

Volksbank legt Zahlen vor: Häuslebau-Boom in der Region Krefeld
Zufrieden mit den Zahlen (v.l.): Volksbank-Vorstand Wilhelm Struck, Volksbank-Vorstandschef Klaus Geurden, der stv. Vorstands-Chef Stefan Rinsch und Vorstand Christoph Gommans FOTO: jps
Krefeld. Jahresbilanz der Volksbank Krefeld: Die Genossenschaftsbank erzielt einen Überschuss von 5,2 Millionen Euro, ein Plus von 1,4 Prozent. Die an Häuslebauer ausgeliehene Summe stieg um 16 Prozent. Von Jan Popp-Sewing

"Die Zahlen zaubern mir ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht", sagt Klaus Geurden, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Krefeld. Erstmals liegt die Summe der Einlagen und der vergebenen Kredite bei mehr als vier Milliarden Euro (4,057 Milliarden), ein Plus von 6,9 Prozent.

Die niedrigen Zinsen sorgen für einen Boom im Kreditgeschäft, speziell bei den Darlehen für Hauskäufer und Bauherren. Dieser Gruppe leiht die Volksbank aktuell 135 Millionen Euro (plus 16 Prozent). Damit wird aktuell Bau und Kauf von 560 Immobilien finanziert, 30 mehr als im Vorjahr.

Freuen können sich auch die Kämmerer der Region. In Krefeld zahlt die Bank 2,1 Millionen Euro Steuern, in Tönisvorst 216.000, in Kempen 92.000. Die Mitglieder der Genossenschaft erhalten wieder eine Dividende von sechs Prozent. insgesamt werden 1,2 Millionen Euro ausgeschüttet. 

Mit Spenden in Höhe von 333.000 Euro unterstützte die Volksbank 486 Vereins- und Bürger-Projekte in der Region.

Die Zahl der Mitarbeiter ging um elf zurück auf 339. Davon sind aktuell 31 Auszubildende.

Mit Sorge blickt Geurgen auf Pläne, eine gemeinsame EU-weite Einlagensicherung für Banken zu schaffen: "Solide Genossenschaftsbanken dürfen nicht dazu gezwungen werden, für marode Kreditinstitute in ganz Europa zu haften".

Gefeiert wird bei der Volksbank 2018 der 200. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, dem Mitbegründer der genossenschaftlichen Idee.