Äpfel essen ohne Nebenwirkungen : Apfelsorten für Allergiker

Für Apfelallergiker gibt es gute Nachrichten: Denn auch sie vertragen in der Regel bestimmte Apfelsorten. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

Besonders gut verträglich ist die Sorte `Santana´. Aber auch Sorten wie `Wellant´, `Rubinette´, `Berlepsch´ oder `Boskoop´ werden von vielen Allergikern gut vertragen. Jeder Allergiker sollte für sich testen, welche Sorten er verträgt. Denn die Verträglichkeit variiert von Person zu Person.

Verantwortlich für eine Apfelallergie ist die Aneinanderreihung von Aminosäuren – dies sind Eiweißbausteine – in den einzelnen Apfelsorten. Da diese Aneinanderreihung in jeder Apfelsorte anders ist, ist auch die Verträglichkeit eine andere.

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Dabei spielt es keine Rolle, ob die Apfelsorten alt oder neu sind. Häufig wird behauptet, dass alte Sorten verträglicher seien als neue. Dies kann so nicht bestätigt werden. Denn die Aneinanderreihung der Aminosäuren ist unabhängig vom Alter der Apfelsorte. So gibt es jeweils alte und neue Sorten, die für Allergiker gut oder schlecht verträglich sind.

Dauer und Art der Lagerung haben hingegen einen Einfluss auf die Verträglichkeit. Häufig werden frisch geerntete Äpfel besser vertragen als Früchte, die längere Zeit gelagert wurden.

Da die Sortenauswahl im Lebensmitteleinzelhandel meist nur gering ist und zudem auch keine Möglichkeit besteht, die einzelnen Sorten vor dem Kauf zu probieren, empfiehlt sich gerade für Allergiker der Einkauf direkt beim Erzeuger. Dort werden auch allergenarme Sorten angeboten, deren Verträglichkeit oft direkt vor Ort getestet werden kann.

Eine Liste mit direktvermarktenden Apfelerzeugern finden Sie auf der Homepage des Provinzialverbandes unter www.provinzialverband.de.