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Schulz: „Wir werden die DEL-Lizenz erhalten“

Schulz: „Wir werden die DEL-Lizenz erhalten“

Die Krefeld Pinguine werden die DEL-Lizenz für die Saison 2018/2019 beantragen. Der Club rechtfertigt seine aktuelle Personalpolitik und erklärt sich zum "Fall Müller".

Nach drei Spielzeiten ohne Play-offs ist die Stimmung im Lager der Krefeld Pinguine natürlich alles andere als gut. Der Unmut der Fans wurde zuletzt immer lauter. Hinzu kam, dass die Zukunft der Schwarz-Gelben nach wie vor unklar war.

Bis gestern. Wie der Club am frühen Abend mitteilte, werde man fristgerecht zum 15. Februar die DEL-Lizenz für die kommende Spielzeit beantragen und die dafür nötigen 100 000 Euro hinterlegen. "Diese Frist werden wir einhalten und die Lizenz auch erhalten", erklärte Aufsichtsratschef Wolfgang Schulz.

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Dennoch sei die wirtschaftliche Situation "angespannt". Als Begründung nannten die Pinguine die Olympiapause und den damit verbundenen schlechten Spielplan, der "zu finanziellen Einbußen geführt und entsprechend Spuren hinterlassen" habe.

Sportdirektor Matthias Roos äußerte sich zudem zu den vorzeitigen Freigaben von Spielern. "Natürlich entlastet dies unseren Spieleretat, was uns nächste Saison bei der Zusammenstellung der Mannschaft zu Gute kommen wird. Aufgrund der vielen Nachverpflichtungen ist jedoch klar gewesen, dass wir auch wieder Spieler abgeben werden. Ansonsten wäre nach der Olympiapause ein kompletter Block bei den drei Auswärtsspielen auf der Tribüne gesessen. Fest steht sicherlich auch, dass wir Spieler wie Daniel Pietta, Marcel Müller oder Martin Schymainski nicht abgegeben hätten, wenn wir im Moment auf Platz Zehn stehen würden."

In der offiziellen Pressemitteilung verwehrten sich die Pinguine gegen eine Behauptung von Marcel Müller. "Entgegen anderslautender Presseberichte lag Marcel Müller ein unterschriftsreifer Vertrag vor. Dies wurde ihm auch persönlich mitgeteilt. Erste Gespräche zur Vertragsverlängerung wurden bereits Anfang Dezember mit seinem Vermittler geführt. Leider konnten diese nicht positiv abgeschlossen werden."