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Pinguine in Abschiedsstimmung

Pinguine in Abschiedsstimmung

Am Freitagabend (19.30 Uhr) verabschieden sich die Krefeld Pinguine mit dem Heimspiel gegen das Top-Team der Nürnberg Ice Tigers von den eigenen Fans. Nach der Olympiapause treten die Schwarz-Gelben noch dreimal auswärts an.

Noch keine Einigung in Sachen Mietvertrag.

Anfang Februar am Niederrhein: Die Temperaturen werden wieder winterlich. Traditionsgemäß steigt dann rund um die Westparkstraße die Lust auf Eishockey. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Morgen, am 2. Februar, endet (so früh wie nie zuvor) für die Krefeld Pinguine die diesjährige Spielzeit im König Palast mit dem Duell gegen die Ice Tigers aus Nürnberg. "Die Stimmung ist entsprechend", sagt dazu Geschäftsführer und Sportdirektor Matthias Roos, der übrigens am Freitag nicht im Stadion sein wird. Er ist in Sachen Scouting im In- und Ausland unterwegs. Sein Cheftrrainer Rick Adduono wünscht sich "einen Abschluss-Sieg für unsere tollen Fans".

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Die Anhänger werden morgen voraussichtlich den letzten Auftritt in dieser Saison vom Torjäger-Duo Marcel Müller (falls er rechtzeitig fit wird) und Daniel Pietta erleben. Da nach der Olympia-Pause nur noch drei Auswärtsspiele auf dem Restprogramm stehen, werden die beiden Angreifer wohl vorzeitig nach Schweden wechseln, was im Fan-Lager sehr kontrovers diskutiert wird. Auch die Tatsache, dass die Pinguine mit Martin Schymainski und Max Faber (beide Frankfurt) sowie Martin Ness (Rapperswil) bereits drei Spieler ausgeliehen haben, sorgt für Unmut.

"Ich kann die Verärgerung der Fans nachvollziehen, aber wir haben immer noch 31 Spieler auf unserer Kaderliste", sagte dazu Matthias Roos. Am Freitag werden wohl wieder die Youngster Darren Mieszkowski und Philipp Kuhnekath DEL-Luft schnuppern dürfen.

Am Rande der Bande I: Nichts Neues gibt es unterdessen in Sachen Mietvertrag. "Ich gehe nicht davon aus, dass diese Woche noch etwas passiert", kommentierte Matthias Roos.

Am Rande der Bande II: Nach dem Nürnberg-Spiel gewährt Rick Adduono seiner Mannschaft eine elftägige Trainingspause. Es folgen zwei freiwillige Übungseinheiten, ehe die Vorbereitung auf die letzten drei Saisonspiele startet.