Yayla Arena: Neue Bande bringt mehr Sicherheit und Flexibilität

Yayla Arena : Neue Bande bringt mehr Sicherheit und Flexibilität

Die Yayla-Arena verfügt nun über ein neues Flexi-Banden-System. Die Verletzungsgefahr für die Eishockeyspieler soll dadurch um 30 Prozent reduziert werden.

Eishockey-Profis und Zuschauer werden gleichermaßen begeistert sein. Die Yayla-Arena verfügt ab der neuen Spielzeit der Deutschen Eishockey Liga (DEL) über eine moderne Flexi-Bande. Die Verletzungsgefahr für die Spieler wird durch die neue Spielfeldumrandung drastisch reduziert. Und auch der Ab- und Aufbau der Banden, die dem Publikum mehr Schutz bieten, wird schneller ablaufen. Ein weiterer Vorteil: Die Eishockeyfans an den Stirnseiten der Yayla-Arena können sich auf eine verbesserte Sicht freuen.

Fachleute der Herstellerfirma Ice Pro aus Finnland, die auch bereits die Eishockey-Bande bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang stellte, deckten ausgehend von einer kompetenten Beratung bis zum perfekten Einbau die komplette Bandbreite aller Dienstleistungen ab. Das achtköpfige Team um den ehemaligen KEV-Trainer Heikki Melkko beförderte das hochmoderne Banden-System per Transporter zum Niederrhein – und zwar auf 67 Paletten. Melkko berichtet: „Ich kenne die Zahlen aus Finnland. Dort ist seit Einführung der Flexi-Bande die Verletzungsquote bei den Spielern um gut 30 Prozent gesunken.“

Die Kosten in Höhe von rund 200 000 Euro liegen bei der Seidenweberhaus GmbH, die die Auflage der DEL umsetzen muss, um den Pinguinen ein „spielfertiges Haus“ stellen zu können.

Paul Keusch, Geschäftsführer der Seidenweberhaus GmbH, freut sich über die Modernisierung und sagt: „Gemäß einer neuen Richtlinie der DEL und der Verpflichtung, dem KEV eine spielfertige Veranstaltungsstätte zur Verfügung zu stellen, ist es uns gelungen, innerhalb der letzten beiden Monate eine neue sogenannte Flexi Bande rund um die Eisfläche der Yayla Arena einzubauen. Wir haben in der Firma Ice Pro aus Finnland einen Hersteller gefunden, der ausgehend von einer kompetenten Beratung bis zum perfekten Einbau die komplette Bandbreite aller Dienstleistungen beherrscht. Wir hoffen mit der Bande unseren Beitrag geleistet zu haben, das Verletzungsrisiko im Eishockeysport erheblich zu mindern.“ Auch Matthias Roos, Geschäftsführer und Sportdirektor der KEV Pinguine Eishockey GmbH, freut sich über das neuen Banden-System: „Von den flexiblen Banden versprechen wir uns grundsätzlich eine Reduzierung des Verletzungsrisikos, insbesondere was Gehirnerschütterungen und Schulterverletzungen betrifft.“

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