Gesellschafterversammlung der Krefeld Pinguine: Keine Einigung, aber positive Signale

Gesellschafterversammlung der Krefeld Pinguine : Keine Einigung, aber positive Signale

Am Montagabend trafen sich erneut die Gesellschafter der Krefeld Pinguine. Jedoch ohne Ergebnis. Anfang Januar soll es ein weitere Versammlung geben. Die Vertagung könnte sportlich negative Auswirkungen haben.

Die Hängepartie um die Zukunft des Krefelder Eishockey geht - wie fast schon erwartet - weiter. Am Montagabend wollten die Gesellschafter bei einem Notar über die geplante Stammkapitalerhöhung abstimmen. Doch dazu kam es erneut nicht. Nach nicht einmal einer Viertelstunde endete das Treffen. Dr. Wolfgang Peters, der die Energy Consulting Europe GmbH anwaltlich vertritt, stimmte nicht zu.

Doch bot Peters an, dass die Anteile der Energy Consulting Europe zum Nennwert gekauft werden könnten. Einer der Gesellschafter stand sofort auf und bot an, diese sofort zu übernehmen. Schließlich sei man beim Notar. Doch Peters ging darauf nicht ein. Ob aus dem Deal etwas wird, ist unklar. Laut Informationen von Mein-Krefeld.de werden die Gespräche darüber weitergeführt.

Im Januar nun soll eine weitere Gesellschafterversammlung erfolgen. Sollte der zuvor erwähnte Gesellschafter die Anteile bis zu diesem Zeitpunkt nicht erworben haben, so wird die Gesellschafterrunde über den Entzug der Anteile der Energy Consulting Europe abstimmen. Im Anschluss könnte die geplante Stammkapitalerhöhung durchgesetzt werden und der neue Investor, der namentlich voerst noch nicht in Erscheinung treten will, Geschäftsanteile in Höhe von 750 000 Euro an der KEV Pinguine Eishockey GmbH und somit den Hauptanteil übernehmen.

Am Montag stellte sich der Rechtsanwalt des neuen Gesellschafters den anwesenden Gesellschaftern vor, verwies erwartungsgemäß darauf, den Namen seines Mandanten nicht vorab nennen zu können. Er steht jedoch auch weiterhin zur Verfügung und könnte jederzeit bei den Pinguinen einsteigen.

Am Rande der Bande

Was angesichts der abermaligen Vertagung problematisch werden kann: Am 31. Dezember endet die Wechselfrist innerhalb der Deutschen Eishockey Liga. Da sich aber erst im Januar wieder über die Zukunft des DEL-Standorts unterhalten wird, könnten insbesondere Spieler mit Familien vorzeitig über einen Weggang von der Westparkstraße nachdenken. Andere Vereine, so erfuhr Mein-Krefeld.de, sollen an einigen Akteuren großes Interesse haben.