Handball-Relegation: Jaaaaa, die HSG schafft das Handball-Wunder!

Handball-Relegation : Jaaaaa, die HSG schafft das Handball-Wunder!

Die HSG Krefeld siegt in Rostock mit 24:22 und steigt in die Zweite Handball-Bundesliga auf.

Was für ein Spiel, was für ein Handball-Krimi, was für ein Sieg. Die HSG Krefeld spielt in der kommenden Saison in der Zweiten Bundesliga, siegt in Rostock mit 24:22.

Bereits vor dem Anwurf herrschte in der mit 4638 Zuschauern proppenvollen Stadthalle zu Rostock Feststimmung. 80 Sekunden waren gespielt, da scheiterte Kevin-Christopher Brüren vom Siebenmeter-Punkt am Rostocker Schlussmann Dennis Mehler. Janos Steidtmann eröffnete wenig später den Torreigen zugunsten der Hausherren. Doch die HSG ließ sich nicht unterkriegen. David Hansen und Simon Ciupinksi stellten auf 2:1 für die Gäste. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für die Krefelder, die es aber verpassten, sich mit mehr als zwei Toren Vorsprung abzusetzen. Der HC Empor blieb dran, konnte immer wieder ausgleichen. Kapitän Marcel Görden war es, der 28 Sekunden vor der Pause den 12:10-Vorsprung für die HSG erzielte.

In der Startphase der zweiten Hälfte schafften es die Ostseestädter den Rückstand auszugleichen. Daran konnte auch der starke Stefan Nippes im Tor der Niederrheiner nichts ändern. Den Rückstand verhinderte dann Paul Keutmann, der beim Siebenmeter für Empor ins Tor rückte (40.). Doch dann schafften die Gastgeber dennoch die ersten Führung nach dem frühen 1:0 - es stand 17:16. Das Team von HSG-Coach Ronny Rogawska wehrte sich nach Kräften, blieb dran, lief aber fortan einem Rückstand hinterher.

Marcel Görden mit seinem Treffer zum 20:20 sowie Paul Keutmann mit einer Parade hielten die Krefelder im Rennen um den Aufstieg. David Hansen gelang der 21. Treffer, doch Sekunden später glich Empor abermals aus. Dann ein Solo der Hausherren. Keutmann stand wie ein Baum. Wahnsinn!

In Überzahl gelang Max Zimmermann knapp drei Minuten vor dem Ende das 22:21. Noch gut zwei Minuten.Rostocks Höwt wirft den Siebenmeter an den Pfosten. Dann das 23:21 für die HSG durch Hansen. Das würde reichen. Was für ein Herzschlagkrimi. Wieder Siebemeter für Rostock. Das 22:23. Krefeld brauchte noch einen Treffer, um den Traum vom Aufstieg Wirklichkeit werden zu lassen. Noch 26 Sekunden. Den ersten Angriff kann Rostocks Torhüter parieren. Die Zeit tickt. Noch 10 Sekunden. Dann zieht Kevin-Christopher Brüren ab - und trifft. Es reicht. Krefeld spielt nächste Saison in der Zweiten Liga.

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